zur Navigation springen

James Bond : „Doppel-Null Duo“ auf musikalischer Mission

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Esther Unzen und Gerhard Breier präsentieren James-Bond-Melodien und Hits im Schloss Schönhagen.

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2017 | 06:47 Uhr

Schönhagen | „Casino Royal“, „Diamantenfieber“, „Hauch des Todes“ oder „Liebesgrüße aus Moskau“. Wer kennt sie nicht, all die verheißungsvollen Titel der Filmreihe um den wohl berühmtesten Doppelagenten der Welt, James Bond. Nicht minder berühmt ist die Filmmusik zu den cineastischen Agentenvergnügen. Doch kennt man die Titel der einzelnen Bondsongs so wie die Filmtitel selbst? Weiß man, wer sie jeweils interpretiert hat und welcher Bond-Song zu welchem Bond-Film gehört? Gerhard Breier und Esther Unzen sahen im Vorfeld der Konzeption ihres neuen musikalischen Programmes hier dringenden cineastischen Nachhilfebedarf.

Das sympathische Vater-Tochter-Duo trat am Wochenende – bewaffnet mit einem unterhaltsamen Konzertprogramm – im Großen Saal im Schloss Schönhagen an, um diese Wissenslücke des Publikums humorvoll zu schließen.

Ungewohnt neu ist die Zusammenstellung des Programms, nicht nur aus musikalischer Hinsicht, wie Gerhard Breier, kurz nach der Premiere kommentiert. „Das Programm soll – neben der Musik – auch kurzweilig unterhalten und filmische Hintergründe sowie cineastische Fauxpas der Bond-Filme offenlegen.“ Breier präsentierte in dem gut 90-minütigen, glamourös inszenierten Ritt durch die musikalische Filmhistorie der Bondstreifen genau recherchiertes Detailwissen, um die von Ian Flemming erfundene männliche Hauptfigur.

Immer an seiner Seite, wie auch Miss Moneypenny für 007 unersetzlich ist, die Sängerin Esther Unzen. Mit ihrem samtig-weichem Mezzosopran gelang es ihr, die großen Interpretinnen, wie Shirley Bassey mit „Diamonds are forever“ oder Tina Turners „Golden Eye“, in den großen Saal zu holen. Stets fügte sie ihren Interpretationen der bekannten Filmsongs ihren eigenen Stil und Charakter hinzu. Die bewusst reduziert gehaltene, souveräne Begleitung ihres Vaters und musikalischen „Partners in Crime“ auf der Jazzgitarre ließ mühelos das große Tableau der Bondfilme vor dem inneren Auge des Publikums vorbeiziehen.

Wer dann noch eine Erinnerungsstütze benötigte, um auseinanderhalten zu können, welches der zahlreichen Bondgirls der ruhelose Doppelagent in welchem Film nun vernaschte, für den hatten Unzen und Breier eine liebevoll aufbereitete visuelle Multimediapräsentation mitgebracht. Abwechslung in das Programm, das stets mit einem ironischen Augenzwinkern das wild-gefährlich Treiben Bonds nachzeichnete, brachten auch die Dialogpassagen Unzens und Breiers als Bond und seine Chefin M, Miss Moneypenny oder einer seiner Gespielinnen.

Infos auf www.esther-unzen.de und www.gerhard-breier.de.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen