zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

17. Dezember 2017 | 09:33 Uhr

Rieseby : Doch neue Sporthalle?

vom

Neuer Bauausschuss soll sich mit Sanierung oder Neubau befassen. Ab 1. Juni Schleikindergarten.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 07:46 Uhr

rieseby | In Sachen Sporthalle ist in Reseby noch nicht das letzte Wort gesprochen. Im Rahmen der letzten Sitzung vor der Kommunalwahl machten mehrere Gemeindevertreter deutlich, dass sie sich zum Thema Sporthalle außer einer Sanierung auch einen Neubau vorstellen könnten. Anlass dieser Meinungsäußerung war ein Ergebnispapier aufgrund einer Begehung der Schule und der Sporthalle hinsichtlich bestehender Mängel.

Die Vertretung beschloss, nur noch das Notwendigste, die Reparatur der Beleuchtung für die Notausgangsschilder in der Sporthalle, vorzunehmen. Der Rest wurde in die Verantwortung des neuen Bauausschusses, der sich nach der Kommunalwahl konstituieren wird, übergeben. Vor diesem Beschluss meldete sich Ilka Ruiz (SSW) zu Wort und schob eine kurze Debatte über die generelle Zukunft der Sporthalle an. Auch Bernd Mordhorst (CDU) gab zu bedenken, dass etwas getan werden müsse, "ob man das Ding jetzt platt macht oder sonst etwas tut." Dem Hinweis des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters, Hans-Georg Reimer (CDU), auf fehlende Finanzen für einen Neubau widersprach Thomas Puphal. Der SPD-Gemeindevertreter erläuterte, dass es im Dorfentwicklungsplan für die Gemeinde sehr wohl Überlegungen bezüglich eines Neubaus gebe. "Im Rahmen des Dorfentwicklungsplans existieren strategische Gedankenspiele, wie man Fördergelder für eine neue Halle organisieren könnte", so Puphal. Schleikindergarten lautet die neue Bezeichnung für den gemeindlichen Kindergarten. Dieser neue Name wurde in der Satzung verankert, der die Vertretung zustimmte und die zum 1. Juni in Kraft tritt. Neu ist auch die Erweiterung der Öffnungszeiten um zwei Stunden pro Tag. So können Eltern ihre Kinder bereits um 7 Uhr morgens bringen und bei Bedarf um 15 Uhr abholen. Neu ist auch die Einführung einer "Schleikinderkarte". Nur ihr Erwerb berechtigt den Anspruch auf eine stundenweise Betreuung der Kinder außerhalb der Regelzeit. Die "Schleikinderkarte", die nicht sozialstaffelfähig ist, kann als Fünfer- (für 12,50 Euro)oder als Zehnerkarte (20 Euro) erworben werden und ist für das laufende Kindergartenjahr gültig. Ab 1. August wird in der Kita die Teilnahme an einem Mittagessen ermöglicht. Die Benutzungsgebühr pro Kind und Monat beträgt: 7 Uhr bis 13 Uhr: 138 Euro, 7 Uhr bis 14 Uhr: 169 Euro, 7 Uhr bis 15 Uhr: 200 Euro, 13 Uhr bis 15 Uhr: 62 Euro. Bürgermeister Johann Kempe äußerte sich zufrieden über die Situation der drei Kindertagessstätten: "Die Kindergärten sind top aufgestellt und suchen ihresgleichen in Schwansen."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen