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Spendenfahrt : Dietmar Ruhfus sammelt 32 000 Euro auf dem Rad

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Spendensumme der Augenlicht-Spenden-Tour übertrifft alle Erwartungen. Dietmar Ruhfus hat dabei viel Offenheit erlebt. Drei Wochen war er unterwegs.

Die Augenlicht-Spendenfahrt von Dietmar Ruhfus (48) hat sich gelohnt: Während seiner Fahrradtour von Flensburg bis Füssen sind 32 000 Euro zusammengekommen. „Mit einer derart hohen Summe hatten wir nie gerechnet – das müssen wir erst noch verarbeiten“, sagte er nach seiner Rückkehr. Das Geld kommt der Kinder-Augen-Krebs-Stiftung zugute.

Am 9. August ist Dietmar Ruhfus in Füssen an der Sparkasse mit rotem Teppich und Spalier empfangen worden. 1750 Kilometer hat er an 55 Tagen hinter sich gebracht. „Dabei bin ich mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen“, erzählte er. Beste Bedingungen für sein Anliegen, denn er war unterwegs, um auf die schwere Krankheit Augenkrebs aufmerksam zu machen. Der Leiter der Sparkassenfiliale in Vogelsang-Grünholz aus Kiel ist durch seinen drei Jahre jüngeren Bruder Thomas aus Eckernförde mit diesem Thema eng verbunden. Bei ihm wurde als Kind ein bösartiger Augentumor festgestellt, der ihm auf einem Auge das Augenlicht kostete. Wäre der Krebs früher erkannt worden, hätte Thomas Ruhfus wohl geheilt werden können. Deshalb wirbt die Kinder-Augen-Krebs-Stiftung für eine verbindliche Vorsorge-Untersuchung bei Kleinkindern.

Zwischen 30 und 80 Kilometern täglich fuhr Dietmar Ruhfus auf dem Weg ins bayerische Füssen. „Dabei habe ich sehr schöne Landschaften gesehen.“ Er habe die Tour genossen, doch der ernste Hintergrund sei ihm immer im Bewusstsein gewesen. So verging kein Tag, an dem er nicht über Augenkrebs sprach und um Spenden warb. „Das ergab tolle Begegnungen mit viel Offenheit für dieses Thema, obwohl kaum jemand vorher etwas über die Krankheit wusste“, sagte Ruhfus. „Da habe ich gemerkt, dass es in der Gesellschaft noch Werte gibt. Egal ob jung oder alt, alle haben mitgedacht und Anteil genommen.“ Hunderte Menschen haben Geld gespendet, auch sieben Sparkassen, bei denen er auf dem Weg Station machte. Dietmar Ruhfus dankt nicht nur den Spendern, sondern allen, die die Radtour ermöglicht haben, darunter sein Bruder Thomas als Organisator.

Mit den Spenden unterstützt die Stiftung die Augenkrebs-Forschung und betroffene Familien. „Die Tour war der Auftakt, ich bleibe weiter am Ball, um die Krankheit bekannt zu machen“, so Dietmar Ruhfus.

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erstellt am 20.Aug.2013 | 21:16 Uhr

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