alles digital : Die Tage der Papierstapel sind gezählt

Christian Schoodt hat die Einführung des Rats- sowie Bürgerinformationssystems begleitet und steht für Fragen der Nutzung zur Verfügung.
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Christian Schoodt hat die Einführung des Rats- sowie Bürgerinformationssystems begleitet und steht für Fragen der Nutzung zur Verfügung.

Altenholzer Rathaus führt digitales Informationssystem für Mitarbeiter, Politik und Bürger ein / Archivfunktion für die laufende Legislaturperiode

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14. Juni 2014, 06:00 Uhr

Nach den Ämtern Dänischer Wohld und Dänischenhagen macht auch die Gemeinde Altenholz die Arbeit der Selbstverwaltung mit einem Informationssystem einfacher und transparenter. Die Mitglieder der Gemeindevertretung wie auch der Fachausschüsse und interessierte Bürger können sich über eine Rubrik auf der Homepage in den Sitzungskalender einloggen, der alle anstehenden Termine mit den dazugehörigen Unterlagen aufzeigt. Auch einsehbar sind die Protokolle aller Sitzungen seit Beginn der laufenden Legislaturperiode im Juni 2013.

More-Rubin heißt das Programm, mit dem die Verwaltung schon seit 2008 intern gearbeitet und die Einbindung der Mandatsträger und der Öffentlichkeit vorbereitet hat. Die Zeit für die interne Erprobung habe man sich genommen, um sicher zu gehen, dass die Entscheidung für das Programm die richtige war, erklärt Bürgermeister Carlo Ehrich (SPD). Die Kollegen der Verwaltungen in Gettorf und Dänischenhagen arbeiten mit Allris beziehungsweise Session. „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv“, berichtet Christian Schoodt, der die Einführung des Systems betreut und auch nach der Schulung aller, die das Programm nutzen sollen, für Fragen zur Verfügung steht. Die Vorteile liegen für ihn auf der Hand: „Man hat von überall aus Zugriff auf die Unterlagen, es geht schnell, und man hat bequem alles auf dem Tablet, was man sonst stapelweise mit sich herumschleppen musste.“ Die Unterlagen seien nach dem Bereitstellen durch die Mitarbeiter sofort verfügbar, der Postweg entfalle, was Zeit und Geld spare, merkt Ehrich an. Und in der Verwaltung spare man den Aufwand für das Drucken, Zusammenstellen und Verschicken der Vorlagen. Weil jedoch noch nicht jeder Kommunalpolitiker auf die ausgedruckte Version der Sitzungsunterlagen verzichten möchte, wurde im jüngsten Hauptausschuss diskutiert, ob derjenige, der sich die Sachen zuhause ausdruckt, eine höhere Aufwandsentschädigung oder einen einmaligen Zuschuss zur Anschaffung eines Tablet-PCs erhalten soll. Die Verwaltung wurde mit der Prüfung beider Vorschläge beauftragt.

Auch die Bürger können die Sitzung mit Hilfe eines Tablets verfolgen: Im Ratssaal gibt es W-LAN. Den Zugang erhält, wer sich bei Christian Schoodt dafür registriert.

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