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Seglerball : Die Stadthalle ganz im Zeichen von James Bond

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Über 300 Besucher zählte Seglerball am Sonnabend. Die Stadthalle stand in diesem Jahr unter dem Motto „Casino Royale“. Und immer wieder drehte sich alles um den grünen Tisch und hübsche Damen auf der Tanzfläche.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2014 | 06:15 Uhr

Eckernförde | „Casino Royale“ haben die Macher vom Segelclub Eckernförde ihren diesjährigen Seglerball am Sonnabend getauft. Die Ausschmückung der Stadthalle für die 310 tanzbegeisterten Gäste bewies wieder einmal mehr, dass sich Segler nicht nur auf dem Wasser auskennen.

Inzwischen in der 62. Wiederholung, ist es jedes Jahr ein neues Motto, das den Ball am Leben erhält und ihn nicht nur unter den Eckernförder Ball-Fans als Geheimtipp gelten lässt. Den Saal mit dem Flair eines Casinos versehen, schmückten die einzelnen Tische silberne Kerzenleuchter, die Tischnummer war auf einer Spielkarte vermerkt. Auch fehlten Roulette- und Pokertisch nicht, an Letzterem wagten sogar einige ein Spielchen.

„Ich wollte es mit viel Rot und leicht plüschig haben, das Thema haben wir dann dazu gesucht“, sagte Organisatorin Gisela Schäfer. Mit ihrem 16-köpfigen Team gelang es erneut, die Stadthalle mit entsprechendem Flair auszustatten.

Nur wenige Worte sprach SCE Kommodore Klaus Buß bei der Eröffnung. Seinen Hinweis, es seien viele tolle Damen da, nahmen die Herren als Anlass, zum ersten Tanz aufzufordern. In bewährter Manier lieferten die Musik auch in diesem Jahr die „Tonados“, die dafür sorgten, dass zwischen den Tanzpausen über den ganzen Abend nahezu alle Sitzplätze geleert waren. Schöne Frauen in eleganten langen Kleidern, die Männer im Smoking – wer Zeit zum Zuschauen hatte, wurde schnell von der Stimmung mitgerissen, denn Hits und Evergreens, dazwischen ein Walzer oder eine Rumba zur Erholung, sowie Rock’n’Roll vom Feinsten ließen die Stadthalle vibrieren. „Wie wäre es mit Highway to Hell“ lockte immer wieder Leadsänger Björn das Publikum, zu hören bekamen es allerdings nur diejenigen, die bis zum Schluss ausgehalten hatten.

Im Foyer war zwar nicht der berühmte Aston Martin von Bond, sondern „nur“ ein Jaguar Cabriolet ausgestellt, der aber insgeheim von vielen als Hauptpreis bei der Tombola erhofft wurde. Mit etwas Glück und „Bond“-Wissen konnten eine Seglertasche, ein Frühstück bei Café Heldt und die inzwischen schon obligatorische Fahrt mit der Stena-Line gewonnen werden. Letztere ging als Hauptgewinn an Heike Schielke aus Eckernförde.

Für die Musiker als große Pause, für das Publikum ein Augenschmaus, war die Show-Einlage von Piehls Showpalast-Ensemble ganz im Zeichen von 007: Der live gewordene Bond-Vorspann vermummter Schönheiten lenkte geschickt auf den Spieltisch in der Mitte der Tanzfläche über, wo zu Filmsongs wie „Live and let die“, „Nobody does it better“ die Künstler agierten. Hier bewies Armin Heldt mit der Titelmelodie „From Russia with Love“ einmal mehr sein Talent.

Während es die meisten Männer bis zu später Stunde in ihrem Jackett aushielten, hatten die luftig gekleideten Damen ein ganz anderes Problem: Mit den Worten: „Mir tun die Füße weh“, tauschten manche Damen geschickt unter dem langen Kleid versteckt das elegante Schuhwerk gegen ein bequemeres Paar, denn tanzen wollten sie weiter und das bis zum Ende.

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