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Erweiterung für die Askfelt Danske Skole : Die Raumnot ist bald vorbei

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Steigende Kinderzahlen: Die Dänische Schule und der Dänische Kindergarten in Ascheffel erhalten einen Erweiterungsbau

Noch ein paar Monate werden sich die Schul- und Kindergartenkinder ihren Schulhof mit Handwerkern und Ingenieuren teilen müssen. Ende des Jahres, so das erklärte Ziel, soll der knapp 150 Quadratmeter große Anbau bei der Dänischen Schule in Ascheffel fertiggestellt sein. Ein gutes halbes Jahr werden die Arbeiten dann gedauert haben. Projektträger des Bauvorhabens ist der Dänische Schulverein, der mit der Erweiterung Schülern und Lehrern einen langgehegten Wunsch erfüllt.

Zwei Gruppenräume, einen für die Schule, die Askfelt Danske Skole, den anderen für den Kindergarten (Askfelt Børnehave) und sanitäre Anlagen entstehen unmittelbar an der Gymnastikhalle (Aula), deren Außentür künftig zu einem Flur des Neubaus öffnet. Der Komplex passe sich gut in die vorhandenen Gebäude ein, sagt Ilse Kroll vom Husumer Büro Reichardt. „Nachdem die Fenster im Neubau eingebaut sind, wird ein Durchbruch zu dem bestehenden Kindergarten erstellt, so dass eine Verbindung besteht“, erläutert die Architektin. Die Außenfassade werde geschlämmt, erhält einen Grauton. Die Klinker der bestehenden Gebäude würden bereits verschiedene Rottöne haben, einen weiteren wollte man nicht.

„Mit dem Neubau entspannt sich die Situation für Pädagogen und Schüler“, sagt Schulleiter Wolfgang Bradtke. Es habe viel Disziplin dazu gehört, unter den beengten Verhältnissen zu arbeiten und zu lernen. Der Kindergarten sei eigentlich nur für 20 Kinder konzipiert gewesen, mittlerweile sind es 40, die die Einrichtung besuchen. In die Schule gehen 65 Mädchen und Jungen. Mit dem Neubau könne auch der Container endlich vom Schulgelände verschwinden, der vor vielen Jahren als Klassenraum aufgestellt wurde.

Die Zahl der Kinder wuchs seit der Gründung vor 65 Jahren stetig. 40 Schüler waren es damals, die in zwei Räumen verteilt unterrichtet wurden. Das Schulhaus wurde im Laufe der Jahre viermal erweitert: 1962 wurde das Askbjerghus mit Turnsaal und Kindergarten gebaut, ein Jahr später musste die Schule wegen Platzmangel erweitert werden, 1988 kam ein Vorbau mit Umkleide- und Toilettenräumen dazu und in den Jahren 1993 und 1994 wurde das „Multihaus“ gebaut.

Ein großes Richtfest wird es nicht geben. Stattdessen wollen Wolfgang Bradtke und Kindergartenleiterin Linda Skrydstrup heute Mittag den Kindern erlauben, den Rohbau genauer in Augenschein zu nehmen und die Räume schon mal betreten. Ein paar Würstchen soll es geben, das Handwerk wird einen Spruch aufsagen – alles in einem kleinen Rahmen.


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erstellt am 12.Sep.2014 | 07:51 Uhr

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