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Eckernförder Zeitung

13. Dezember 2017 | 23:53 Uhr

Die Qual der Droschkenpferde

vom

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Mühsam schleppt es sich durch die engen Gassen Palmas. Die Sonne brennt vom Himmel und der Asphalt glüht. Kein Schatten in Sicht. Jeden Tag durchlebt das Droschkenpferd Coliflor auf Mallorca diese Tortour. Es gibt keine Unterstände für die Pferde, wenn sie gerade mal nicht auf Kutschentour sind. Täglich geschehen viele Unfälle mit den Pferden und dem regulären Straßenverkehr. Den Besitzern ist das oft egal. Auch wenn dem Pferd der Rücken schmerzt und die Hufe lahmen, Erholung für die Pferde ist nicht in Sicht. Lediglich am Ende des Sommers, dürfen die Pferde auf einer Wiese grasen und Kraft schöpfen.

Diese Umstände bleiben nicht unbemerkt. Kristine Heitmann hat 17 Jahre in Palma gewohnt und musste die tägliche Qual der Pferde mit ansehen. "Die Spanier haben nunmal ein anderes Verständnis für die Tiere", sagt Heitmann. Außerdem werde dort sehr viel hin und her gemauschelt. Ein Grund warum sie wieder nach Deutschland zurück gegangen ist.

Ihre Erfahrungen hat die Eckernförderin in einer Bilderserie festgehalten, die sie nun in einer Ausstellung in Palma veröffentlichen will. So würden die Leute unter anderem auch auf das Problem mit den Pferden aufmerksam gemacht.

Wer für Kristine Heitmann mit Coliflor stimmen möchte, wählt die Telefonnummer 0137/ 58 04 01 23 001 oder schickt eine SMS an die Nummer 42020 mit dem Text shz ez 1.

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