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TROCKEN IN DER GROSSEN JURTE : Die Osterfeuer-Luxusversion

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Jurte der Pfadfinder war Ostersonnabend auf der Jomsburg der Renner für die Kinder. Stockbrotrösten und Eiersuche kamen bestens an.

Knuspriges Stockbrot, erfrischende Getränke, knackige Würstchen und eine spannende Ostereiersuche – ein Osterfeuer mit viel Drumherum hatte der Freizeitkreis Schwedeneck zusammen mit dem „Jomsburg - Freier Pfadfinderbund“ am Ostersonnabend wieder auf der Jomsburg in Dänisch-Nienhof, der Heimat der Pfadfinder, auf die Beine gestellt. Seit rund 40 Jahren organisiert der Freizeitkreis die Osterfeuer; anfangs auf einer Koppel direkt an der Steilküste, seit fünf Jahren zusammen mit den Pfadfindern auf der Burg.

Bereits zu Beginn um 17 Uhr saßen die ersten Kinder mit ihren Eltern in der großen Jurte der Pfadfinder um ein kleines Feuer herum, um Stockbrot oder die ebenfalls auf Stöcke gespießten Marshmallows zu rösten. Der fünfjährige Moritz und seine Schwester Clara (3) waren mit ihren Eltern Aavje und Felix Treumer aus Kiel gekommen und gehörten zu den Ersten am Feuer. Die Kinder sind, wie Papa Felix sagte, „Feuer und Flamme“. Dass die heißen Marshmallows schmeckten, bestätigte Moritz mit einem Kopfnicken, die Aussicht auf das große Osterfeuer ließ ihn erwartungsvoll übers ganze Gesicht strahlen.

Aber vorher stand noch die Ostereiersuche auf der Agenda. „Wir haben Plastikeier versteckt, die die Kinder anschließend gegen Süßes eintauschen können, damit alle am Schluss etwa das Gleiche haben“, so Stefan Strüben vom Freizeitkreis. Die Süßigkeiten hierfür wurden gespendet vom Markant-Markt in Dänischenhagen. Zudem unterstützte das Café Cupedia aus Dänischenhagen die Veranstaltung mit einer Spende für das Kuchenbuffet.

Auch wenn das Wetter entgegen aller Vorhersagen mit relativ viel Sonne recht angenehm war: Pünktlich zu Beginn der Ostereiersuche öffnete Petrus die Schleusen, machte sie aber auch ganz schnell wieder zu. Vielleicht wollte er den Kindern nur den schönen Regenbogen zeigen, der danach über dem Gelände stand. Helene (2) aus Holtsee war mit ihren Eltern Katharina und Patrick Sattler zum ersten Mal von Holtsee zur Jomsburg gekommen und hielt voller Stolz ihre zwei gefundenen Ostereier in die Höhe. Ebenfalls zum ersten Mal waren Sandra Piepiorka und Martin Lucht mit Tochter Marie (6) aus Kiel-Schilksee zum Osterfeuer auf der Jomsburg gekommen und waren begeistert. Während Marie sich beim Kinderschminken das Gesicht von Julia Striepke aus Schwedeneck verschönern ließ, schwärmte ihre Mutter von der Veranstaltung: „Stockbrot gibt es ja fast überall, aber das ganze Kinderprogramm inklusive Ostereiersuche – das ist schon eine Art Luxusversion.“

Anschließend kam der Höhepunkt und alle, ob groß oder klein, saßen um das große Osterfeuer, das anfangs zwar recht stark qualmte, danach aber wunderbar loderte. Am späten Abend zog Stefan Strüben Bilanz und schätzte die Besucherzahl auf etwa 300, die sich auf dem Gelände der Jomsburg tummelten. Auch unter den Urlaubern in der Region hatte es sich offenbar herumgesprochen. Denn nicht nur Autokennzeichen aus Kiel oder dem Kreis waren zu sehen, auch Autos aus Pinneberg, Hamburg, Kassel oder gar Berlin konnte man entdecken – bei der „Osterfeuer-Luxusversion“.


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