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Die Nooröffnung und Heiner Sonderfeld: Der Sanierer geht von Bord

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erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Eckernförde | Seit über vier Jahren hat Heiner Sonderfeld, Projektleiter für die Nooröffnung beim Sanierungsträger BIG Städtebau in Kronshagen, im Hintergrund die Fäden für das Eckernförder Großprojekt gezogen. Gestern Abend verabschiedete er sich in der ersten noch gemeinsamen Sitzung der künftig getrennt operierenden Bau- und Umweltausschüsse von den Eckernförder Gremien. Der 61-jährige Sonderfeld geht am 15. Oktober in die passive Phase der Altersteilzeit. Einen Nachfolger gibt es noch nicht, die Vertragsunterzeichner stehe jedoch bevor, sagte Sonderfeld. Er selbst verabschiedete sich, nachdem er das Projekt noch einmal Revue passieren ließ, mit den Worten: "Danke, dass ich für Sie arbeiten durfte. Von so einer Maßnahme träumt jeder Sanierer." In seinem ganzen "Saniererleben" habe er keine Stadt erlebt, die die Maßnahme "so gnadenlos öffentlich durchgearbeitet hat", lobte er die Transparenz des laufenden Verfahrens. "Kompliment an diese Stadt, hier wird öffentliche Planungsarbeit betrieben."

Bürgermeister Jörg Sibbel gab das Lob zurück. Sonderfeld habe durch seinen besonderen Einsatz eine "wichtige städtebauliche Entwicklungsmaßnahme" maßgeblich vorangetrieben. "Das wir zwei Jahre nach der Beschlussfassung für den Siegerentwurf schon so weit sind, haben wir Ihnen zu verdanken". Sibbel lobte das diplomatische Geschick, die rhetorischen Fähigkeiten und seine große Lebens- und Berufserfahrung. E freue sich, dass der in Kiel wohnende Sonderfeld gerne mit dem Fahrrad nach Eckernförde fährt.

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