Sieben Künstler – ein Raum : Die „NaKu Tube“ startet

Sie stellen die erste Gruppe des Vereins Natur und Kultur Carlshöhe, die in der „NaKu Tube“ ausstellen (v. l.): fognin, Hendrik Kruse, Thomas Meseberg, Regine Hahn, Eckhard Kowalke und Sebastian Libuda. Es fehlt Joachim Libuda.
Sie stellen die erste Gruppe des Vereins Natur und Kultur Carlshöhe, die in der „NaKu Tube“ ausstellen (v. l.): fognin, Hendrik Kruse, Thomas Meseberg, Regine Hahn, Eckhard Kowalke und Sebastian Libuda. Es fehlt Joachim Libuda.

Der Verein Natur und Kultur hat im Kulturhaus Carls Art eigene dauerhafte Ausstellungsflächen bekommen. Es gilt das Rotationsprinzip:Sieben Künstler präsentieren gemeinsam sechs Wochen lang Werke – dann wird gewechselt.

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15. Juni 2018, 05:42 Uhr

Eckernförde | Carlshöhe ist ohne die Künstler des Vereins Natur und Kultur (NaKu) gar nicht mehr vorstellbar. Knapp 40 der 220 Mitglieder, von denen 180 künstlerisch tätig sind, arbeiten auf Carlshöhe in eigenen Ateliers. „Wir sind die größte lebende Künstlerkolonie“, ist sich Eckhard Kowalke sicher. Künstler seien immer auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten, erklärt NaKu-Vorsitzende Marlies Biermann. Das neue Carls Art, das Kulturhaus der Stiftung Greifenberg, hat dem Verein jetzt eine neue Möglichkeit für eine dauerhafte Nutzung zur Verfügung gestellt: die „NaKu Tube“.

In der Neukonzeption des des Kulturbetriebes der ehemaligen Galerie hat Maria Reichenberger, Kulturbeauftragte des Kulturhauses, dem Verein einen Raum zugedacht, in dem NaKu-Künstler ihre Werke dauerhaft präsentieren können. Es handelt sich um 15 Meter langen schmalen Raum, von den Künstlern aufgrund seiner Schlauchform liebevoll „NaKu Tube“ genannt. „Das lässt sich auf Deutsch und auf Englisch aussprechen“, sagt Anna Brunner-Mocka, die als Kunstbeauftragte für die Koordination der Ausstellungen bis Ende des Jahres verantwortlich ist. Das vorläufige Konzept: Jeweils eine Gruppe von sechs bis sieben Künstlern stellt für sechs Wochen Arbeiten aus. Zur ersten Gruppe gehören fognin, Hendrik Kruse, Thomas Meseberg, Regine Hahn, Eckhard Kowalke, Joachim Libuda und Sebastian Libuda – ihre Arbeiten sind bis zum 16. Juli zu sehen. Die Herausforderung für die beteiligten Künstler besteht in der Beachtung einer teambildenden Aufgabe: „Sie müssen auf das Gesamtbild des Raumes achten. Niemand soll im Vordergrund stehen“, so Brunner-Mocka. So werden bei der Hängung der Bilder mehrere Lernprozesse gleichzeitig durchlaufen, die in der Akzeptanz des jeweils anderen mündet. Bis Ende des Jahres sollen alle Künstler in alphabetischer Reihenfolge ihre Arbeiten gezeigt haben. Für 2019 ist ein neues Konzept angedacht, das Basisausstellungen, Projektausstellungen und die Präsentation künstlerischer Disziplinen vorsieht wie zum Beispiel Ölmalerei, Bildhauerei, Drucktechniken.

„NaKu Tube“

CarlsArt, Carlshöhe 78, Mi-So 14-18 Uhr

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