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WÜRDIGUNG EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT : Die Motoren der Gesellschaft

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Neun Bürger sind am Mittwoch für herausragendes ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet worden. Mit einem Bürgerempfang würdigte die Stadt die Ausgezeichneten.

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2017 | 05:45 Uhr

Eckernförde | Ob im Sportverein oder in der Nachbarschaftshilfe – die Gesellschaft braucht Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Deshalb werden seit dem Jahr 2011 Eckernförder Bürger für ihren Einsatz zum Wohle des Gemeinwesens mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet. Bislang waren das 167 verdiente Persönlichkeiten – gestern sind beim Bürgerempfang im Rathaus neun weitere hinzugekommen: Diether Christiansen, Wilfried Lüthge, Gerhard Wodi, Ewald Huß, Frauke und Dag Kuhlemann, Uwe Voigt, Fritz Gey und Edith Jürgensen. Außer Frauke und Dag Kuhlemann, die aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnten, trugen sich alle ins Goldene Buch der Stadt ein. Bürgermeister Jörg Sibbel und Bürgervorsteherin Karin Himstedt nahmen die Auszeichnungen vor, musikalisch gestaltete die Eckernförder Chorgemeinschaft den Empfang.

>Diether Christiansen hat den Sportverein für Gesundheit und Rehabilitation (SGR) 22 Jahre lang geleitet und erfolgreich weiterentwickelt. Zu dem Angebot gehört auch eine Herzsport- und Asthmasportgruppe für Kinder und Erwachsene. Außerhalb des Vereins hat er in den 80er-Jahren medizinische Hilfsgüter an Kliniken sowie Kleidung und Lebensmittel nach Polen transportiert.

> Wilfried Lüthge hat als Verkehrslehrer der Verkehrswacht viele Jahre die Verkehrserziehung in Kindergärten und Schulen übernommen. Er entwickelte kindgerechte Trainings und Angebote für die ältere Generation. Lüthge setzt sich auch als Organisator des Projektes „Eck-Town-City“ ein. Beim Green-Screen-Festival schlüpft er in das Kostüm des Maskottchens „Palle“.

> Gerhard Wodi hat sich schon während seiner aktiven Zeit als Liga-Spieler im Eckernförder Sportverein (ESV) für die Instandhaltung des Sportgeländes am Bystedtredder eingesetzt. Nach seiner aktiven Zeit übernahm er für einige Jahre das Amt des Trainers in der Altliga und ist seither auch Beisitzer im Vereinsvorstand. Nach wie vor ist Wodi als Platzwart tätig.
>Ewald Huß ist seit 1995 Vorsitzender der „Lebensgemeinschaft Eiderdrift“ und Skipper im Projekt „Erlebnis-Segeln“ auf dem Traditionssegler „Platessa von Esbjerg“. Erlebnispädagogik, Pflege und Erhalt der traditionellen Seemannschaft sind seit 20 Jahren Zielsetzung des Projektes. Hinzu kommen Pflege und Wartung der „Platessa von Esbjerg“ aus dem Jahr 1935.

>Frauke und Dag Kuhlemann haben sich schon als Jugendliche in der Schwimmausbildung und als Rettungsschwimmer bei der DLRG engagiert, was sie in Eckernförde fortsetzten. Bis heute ist Frauke Kuhlemann in der Schwimmausbildung der Fortgeschrittenen tätig. Dag Kuhlemann bildet die Rettungsschwimmer aus, ist Bootsführer und Schatzmeister der DLRG.

>Uwe Voigt organisiert mit dem Verein „Problemtechnik e.V.“ seit vielen Jahren einen Motorbootkorso mit behinderten Menschen anlässlich des jährlich stattfindenden Piratenspektakels. Er war neun Jahre lang Vorsitzender und hat seit 13 Jahren das Amt des Schriftführers inne. Jedes Jahr ermöglicht der Verein 50 Menschen mit Beeinträchtigungen auf „große Fahrt“ zu gehen.

>Fritz Gey ist Mitbegründer „Eckernförde Classics“ und seither an der Organisation und Durchführung der Oldtimer-Veranstaltung beteiligt. Im Verein „Eckernförde Classics“ war er bis 2016 2. Vorsitzender und ist seither kommissarischer Vorsitzender. Zudem hat er sich 2011 dafür eingesetzt, dass durch die Wiedereinführung des ECK-Kennzeichens ein Stück Heimat zurückkehrt.

>Edith Jürgensen war von 1972 bis 1992 Vorsitzende der Gewerkschaft HBV – Handel, Banken und Versicherungen beteiligt. Sie gehörte dem Vorstand des DGB-Ortskartells an, war Vorsitzende des Frauenarbeitskreises des DGB Eckernförde und Mitglied im Seniorenausschuss des Verdi-Bezirksvorstandes. Auch war sie im Seniorenbeirat der Stadt als Protokollführerin tätig.

„Die heute ausgezeichneten Damen und Herren zeigen, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement sein kann“, betonte Karin Himstedt, die allen Ausgezeichneten dankte. „Ohne den freiwilligen, ehrenamtlichen Einsatz der Bürger würden viele Projekte und Bereiche des sozialen und öffentlichen Lebens kaum existieren können.“

Auch Bürgermeister Jörg Sibbel dankte den Geehrten. Eckernförde sei gut aufgestellt, und dazu habe auch das große ehrenamtliche Engagement der Bürger beigetragen.

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