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Goldene Konfirmation : Die Konfirmation jährt sich zum 50. Mal

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Goldene Konfirmation in der Kirchengemeinde Kosel. 32 Ehemalige erinnern sich an gemeinsame Zeiten.

An ihre Konfirmandenprüfung erinnert sich Gabriele Schmöckel noch gut. Sie wollte einem Mitkonfirmanden helfen, der die Antwort nicht wusste, und meldete sich eifrig. Dann wurde sie dran genommen und „dann war es weg“ – vor Aufregung hatte sie die Lösung plötzlich nicht parat. Die Zehn Gebote und viele Lieder mussten die Konfirmanden auswendig können.

Gabriele Schmöckel war am Wochenende nach Kosel zurückgekehrt, um mit 31 anderen Konfirmanden der Jahrgänge 1962 und 1963 die Goldene Konfirmation zu feiern. Nach einem Festgottesdienst in der Koseler Kirche mit Pastorin Susanna Kschamer und gemeinsamen Mittagessen ging es zu einer Rundfahrt durch die Gemeinde. Beim Kaffeetrinken blieb dann noch Zeit, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und sich zu unterhalten.

Schmöckel hatte extra ihren Amerikaurlaub verschoben, um beim Fest der Goldenen Konfirmation dabei zu sein. Der Glaube sei ihr wichtig, sagte Schmöckel, die heute in Erfde lebt und sich dort in der Kirche engagiert. Die Gemeinschaft sei sehr schön, sagte sie. „Mir gibt das was.“ Zum Gottesdienst habe sie zu Fuß nach Kosel gehen müssen, erinnerte sich die gebürtige Fleckebyerin. „Wir sind durch tiefsten Schnee gestapft.“

Auch Horst Jacobsen musste von Fleckeby immer zum Gottesdienst nach Kosel. Heute lebt er in Löhne bei Bad Oeynhausen. Trotzdem sei es für ihn selbstverständlich gewesen, zur Goldenen Konfirmation zu kommen. Die Gemeinschaft unter den Konfirmanden sei gut gewesen, erinnerte er sich. Konfirmiert zu werden, sei für ihn etwas Besonderes gewesen: Seine Konfirmation sei eine Aufnahme in eine Gemeinschaft gewesen. Auch er erinnert sich noch an die Konfirmandenprüfung: „Da war richtiges Auswendiglernen angesagt.“

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erstellt am 21.Okt.2013 | 17:25 Uhr

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