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Eckernförder Zeitung

16. Dezember 2017 | 02:41 Uhr

Gettorf : Die Hilfeleistungswehr ist gut in Form

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Anerkennung für die Einsatzkräfte unter Leitung von Frank-Andreas Greggersen

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2014 | 18:16 Uhr

Gettorf | 51 Stimmberechtigte von 70 Aktiven – dabei gab es gar nicht nicht viel zu wählen. Die Präsenz der Gettorfer Einsatzkräfte auf der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Hotel Stadt Hamburg veranschaulicht die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft, wie sie Wehrführer Frank-Andreas Greggersen in den Grußworten unisono attestiert bekam. Die lange Gästeliste zeugte von der Bedeutung der Veranstaltung in Gesellschaft, Politik und Ehrenamt.

Bürgermeister Jürgen Baasch sah in der Diskussion um Haushalt und Investitionen eine „faire Auseinandersetzung“. Im Einklang mit dem obersten Dienstherren gab es Dank und Bekenntnis zur Arbeit der Hilfeleistungswehr: Amtsvorsteher Kurt Arndt unterstrich die „stetige und ständige Einsatzbereitschaft“, Pastorin Christa Loose-Stolten bewertete das „Ergebnis der Arbeit zutiefst christlich“, Amtswehrführer Jochen Bromann sprach von einer „hervorragenden Zusammenarbeit“.

Greggersen hob die Entwicklung der First-Responder-Gruppe hervor. In Koordination mit dem Kreisfeuerwehrvorstand sei die Zusammenarbeit mit der Leitstelle auf einen guten Weg gebracht worden. Nachbarwehren schicken mittlerweile ihre Kameraden zur Ausbildung nach Gettorf. Stellvertreter Thomas Stohlmann berichtete von 1567 Einsatzstunden, in denen 45 Personen unversehrt gerettet werden konnten. Ein persönliches Erlebnis in den Wirren des Sturmtiefs Christian nahm er zum Anlass, die bedarfsgerechte Ausrüstung der Wehren anzumahnen. Hinsichtlich der Abhängigkeit von der Technik sei es dringend erforderlich, die Beteiligten mehr ins Boot zu holen, auch um überflüssige Kosten zu vermeiden und sinnvolle Investitionen zu tätigen. Allem Unmut zum Trotz unterstrich er: „Wir werden nicht müde, unseren Dienst am Nächsten zu verrichten.“

Die Höhepunkte der Versammlung brachten zunächst den Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes ins Spiel: Fritz Kruse ernannte den langjährigen Jugendwart Nico Rosner zum Hauptlöschmeister mit zwei Sternen: „Du bist nicht der Wehrführer, aber ein bisschen sehen die Jugendlichen dich so.“ Bürgermeister Baasch vollzog die Verleihung des Brandschutzehrenzeichens in Silber am Bande: Für 25-jährigen aktiven Dienst erhielten Mario Quaas und Marc Schmidtchen diese besondere Auszeichnung. Der Wehrführer fand schließlich bewegende Worte für die Jubilare, wobei Hans-Herbert Wenzel schon 50 Jahre Mitglied in der Feuerwehr ist. „So alt bin ich noch nicht einmal“, bemerkte Greggersen und dankte auch Richard Arbien für dessen 40-jährige Mitgliedschaft: „Bei euch haben wir das Laufen mit gelernt.“

Rolf Querhammer wurde im Beisein seiner Frau Ingeborg in die Ehrenabteilung übernommen. Den Beifall des Plenums nahmen auch Matthias Sellmer (30 Jahre), Malte Kock (25 Jahre), Bettina Spittler, Lars Reinberg, Christian Andersen (je 20 Jahre) sowie Janine Richter, Guido Liebig, Nico Rosner, Fabian Sprung, Sebastian Andersen und Peter Gorn (alle zehn Jahre) entgegen.

Zu Löschmeistern befördert wurden Jan Martin Sell und Christian Kühne. Joachim Dier trägt fortan die Schulterklappen eines Hauptfeuerwehrmanns. Jan Lensch ist nun Oberfeuerwehrmann. Übernommen wurden Tobias Axmann, Christian Kühne und Niklas Sprung.

Abschließend ein Wort zur Fitness: Matthias Meyer, Bernd Möller und Andreas Vautrin legten das Feuerwehrfitnessabzeichen in Gold ab. Für Lars Reinberg reichte es zu Silber, Thomas Stohlmann trainiert bereits.





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