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Green Screen : Die Helfer rüsten sich fürs Festival

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Erstes Helfertreffen für das 7. Internationale Naturfilmfestival Green Screen vom 5. bis 9. September in Eckernförde. Weitere Helfer gesucht.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 07:19 Uhr

Eckernförde | Applaus für den neuen Imagefilm des 7. Internationalen Naturfilmfestivals - die Helfer in ihren grünen Festival-Poloshirts klatschten nach den fünf unterhaltsamen Minuten spontan Beifall. Und schon war es wieder spürbar: die Vorfreude und das Festival-Feeling, das so viele Menschen begeistert. Allen voran die über 100 ehrenamtlichen Helfer, ohne die das Ganze nicht funktionieren würde, wie der Vorsitzende des Green-Screen-Fördervereins, Jochen Hillers, beim ersten Helfertreffen des Jahres am Montagabend im Ostsee Info-Center (OIC) zum wiederholten Mal sagte.

Vorne stand der hauptamtliche Green-Screen-Mitarbeiter Dr. Carsten Füg und instruierte die Helfer über die Dinge, die spätestens während des Festivals vom 5. bis 9. September auf sie zukommen werden - meist aber schon weitaus früher. Wie zum Beispiel beim großen AWR-Flohmarkt am Sonntag, 9. Juni, von 9 bis 13 Uhr im Goldammerweg. Dort werden gut erhaltene Gartengeräte, Haushaltsgegenstände, Kleinmöbel und vielerlei andere nützliche Dinge verkauft, der Gesamterlös kommt dem Filmfestival zugute. Für diese Aktion werden übrigens noch fünf bis acht Helfer gesucht, die bereit sind, ab 7 Uhr aufzubauen und anschließend die Flohmarktartikel zu verkaufen. Anmeldungen nimmt das Green-Screen-Büro in der Frau-Clara-Straße 18 dienstags und donnerstags von 9 bis 16 Uhr unter Telefon 04351/470043 entgegen (Fax: 04351/476836, E-Mail: info@greenscreen -festival.de). Helfer werden auch in anderen Bereichen gesucht, die von Beauftragten betreut und gemanagt werden:

Marlies Becker braucht noch Unterstützung beim Ticketing,

Wolfgang Herda sucht noch Moderatoren, die die Gäste bei den Filmvorführungen begrüßen,

Heidi Packschies, Heidi Broecker und Dagmar Kreis sind auf der Suche nach weiteren Helfern für die Eröffnungsgala am 5. September und die Preisverleihung am 7. September in der Stadthalle,

Andrea Rau und Kerstin Borowski suchen noch Helfer für Schulvorführungen - 2012 waren es immerhin 2700 Schüler,

weiterhin werden Helfer für die Seniorenveranstaltung mit Inge Sielmann, den Info-Stand im Stadthotel und Paten für die ausländischen Filmemacher möglichst mit entsprechenden Sprachkenntnissen gesucht.

Green Screen stellt in diesem Jahr erneut einen Filmrekord auf: Filmemacher aus aller Welt haben insgesamt 218 Naturfilme, davon 174 Langfilme, eingereicht. Die Jury sichtet das Material und wird dann eine Festivalauswahl zusammenstellen und die Preisträger ermitteln. Aufgrund der Vielzahl der hochwertigen Filme sollen am Festivalsonntag in den sechs Spielstätten (Stadthalle, Ratssaal, OIC, Haus, Turnhalle Willers-Jessen-Schule und Galerie 66) fünf Filme doppelt ausgestrahlt werden.

Green-Screen-Pressesprecher Michael van Bürk wies auf die landesweite Green-Screen-Filmtour des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) hin, die drei ausgewählte Filme an 16 Orten einschließlich Apenrade und Sonderburg in Dänemark zeigt und einen Publikumspreis auslobt. Fördervereinsvorsitzender Hillers würdigte die "gewaltige Leistung" der Helfer, die teilweise schon seit sieben Jahren dabei sind. Er forderte alle Bürger auf, die Filmemacher im September anzusprechen. Sie schätzten die außergewöhnliche, persönliche Atmosphäre und den direkten Kontakt mit ihrem Publikum sehr. Carlshöhe werde während des Festivals kein Spielort, sagte Hillers nach Gesprächen mit Carlshöhe-Investor Wolfram Greifenberg. "Das ist logistisch nicht zu leisten", so Hillers angesichts der etwas abgelegenen Lage des Carlshöher Show-Palasts. Dafür soll dort aber wie im Vorjahr die sh:z-Filmtour Station machen. Zudem stellt Greifenberg den Spendenerlös der Matinée von Reiner Schöne am 2. Juni um 11 Uhr im Showpalast für Green Screen zur Verfügung. Hillers forderte im Übrigen ein baldiges Ende der kinolosen Zeit in Eckernförde. "Wir haben hier die besten Naturfilme der Welt und müssen sie in einer Turnhalle zeigen - das ist kein Zustand."

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