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Green Screen : Die grünen Oscars des Naturfilms

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bei der Preisverleihung des 8. Green-Screen-Festivals hat die BBC-Produktion „Pinguine hautnah“ den Preis für den besten Film gewonnen. 600 Gäste waren bei der von Christian Schröder moderierten Veranstaltung dabei.

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2014 | 06:20 Uhr

Kaum hat es angefangen, ist es auch schon wieder vorbei: Fünf Tage lang hat das 8. Internationale Naturfilmfestival Green Screen das Geschehen in Eckernförde bestimmt. Heute werden über den Tag verteilt alle Siegerfilme gezeigt, die bei der zweieinhalbstündigen Preisverleihung im Kuhhaus auf Gut Altenhof am Sonnabend ausgezeichnet wurden. 600 Regisseure, Kameraleute, Produzenten und Gäste fieberten der Verkündung der 18 Preisträger entgegen. Moderiert wurde der Abend souverän von Christian Schröder.

Den von der Stadt Eckernförde gestiftete Preis für den besten Film erhielt die BBC-Produktion „Pinguine hautnah“ des englischen Regisseurs John Downer. Der Film zeichnet sich unter anderem durch den Einsatz von Pinguin-Robotern aus, die bislang noch nie dagewesene Aufnahmen ermöglichten. Der mit 5000 Euro dotierte Heinz-Sielmann-Preis ging an „Die Rückkehr der Raubtiere“ (Regie: Holger Vogt). Inge Sielmann konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein, sendete aber eine Telefonbotschaft. Ebenfalls mit 5000 Euro dotiert ist der Preis „Beste (sender-)unabhängige Produktion“ der Stiftung „Natur im Norden“, den der Film „Spirit Creatures“ von Regisseur Keith Begg gewann.

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) hat mit „Beste Kamera“ und dem Publikumspreis gleich zwei Preise gestiftet. Gewonnen haben „Australien – Im Reich der Riesenkängurus“ (Regie: Thoralf, Grospitz und Jens Westphalen) und „Kleiner Langschläfer hellwach – Die Haselmaus“ von Regisseur Joachim Hinz. Über 3000 Zuschauer haben drei ausgewählte Filme in 15 Städten des Landes gesehen. 2987 Stimmen wurden abgegeben. Auf den Siegerfilm entfielen 1173 Stimmen, gefolgt von „Wildes Baltikum – Die Küste“ mit 912 und „Planet der Spatzen“ mit 852 Stimmen.

Zwischen den Vergaben der begehrten Trophäen lockerte Moderator Christian Schröder das Bühnengeschehen immer wieder auf: „Was Wacken für die Heavy-Metal-Fans ist, das ist Eckernförde für die Naturfilmer“, sagte er, während Festivalleiter Gerald Grote den lang anhaltenden Applaus des Publikums als Zeichen der Dankbarkeit für die Treue aller Filmemacher deutete. Tatsächlich kommen Jahr für Jahr mehr namhafte Profis zum Festival, das mit rund 14 000 Besuchern in fünf Tagen das publikumsstärkste Naturfilmfestival in Europa ist. In diesem Jahr waren 240 Naturfilme aus 35 Ländern eingereicht worden.

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