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Förderundfahrten ab 7. Mai : Die „Feodora II“ nimmt Kurs auf Eckernförde

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kapitän Alexander Klein bietet ab Mai immer mittwochs Törns nach Eckernförde und Förderundfahrten an. Die „Feodora II“ hat Platz für 200 Passagiere. Das Schiff startet in Maasholm und kommt über Damp nach Eckernförde.

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erstellt am 29.Jan.2014 | 19:05 Uhr

Eckernförde wird wieder Zielhafen der „weißen Flotte“. Zwar ist es nur ein Schiff, das Eckernförder im ersten Jahr auch nur einmal pro Woche anlaufen wird, aber immerhin wieder ein Anfang nach fast vier ausflugsfreien Jahren: Kapitän Alexander Klein, Geschäftsführer der Nordischen Ausflugschifffahrts GmbH (NAS) aus Sörup, ist bei entsprechendem Bedarf durchaus gewillt, sein Angebot auszuweiten.

„Leinen los“ heißt es erstmals am Mittwoch, 7. Mai, um 13.30 Uhr. Dann wird Kapitän Klein sein 1972 auf der Kröger-Werft erbautes, 37,50 Meter langes und 200 Passagiere fassenden Fahrgastschiff „Feodora II“ auf der Jungfernfahrt an der Küste des Dänischen Wohlds und Schwansens entlangsteuern und die Fahrgäste während der knapp zweistündigen Förderundfahrt mit den Besonderheiten der Eckernförder Bucht und der Ostseeküste vertraut machen. Abfahrt ist von Mai bis 17. Oktober immer mittwochs um 13.30 Uhr. Karten für 15 Euro (Erwachsene), 7 Euro für Kinder (5-14 Jahre) und 37 Euro für Familien sind an Bord und voraussichtlich auch bei der Touristik erhältlich. Stubenreine Hunde fahren gratis mit, für Fahrräder wird eine geringe Gebühr erhoben. An Bord werden Getränke und kleine Speisen serviert.

Alexander Klein (45) ist Seemann und Unternehmer. Der gebürtige Siegerländer hat die Seeschifffahrt seit 1989 von der Pike auf gelernt. Er hat Schiffmechaniker gelernt, ein Studium zum Dipl.-Wirtschaftsingenieur für Seeverkehr drangehängt, das Kapitänspatent AG (Kapitän auf Großer Fahrt) erworben und die große, weite Welt kennengelernt. Als 1997 sein Sohn geboren wurde, blieb er an Land und kümmerte sich unter anderem für die Förde Reederei Seetouristik um den küstennahen Seeverkehr und die Butterschifffahrt auf Fehmarn, in Travemünde und Heiligenhafen. Später stand er auf Fehmarn fünf Jahre in Diensten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). 2004 machte er sich mit dem Fahrgastschiff „Fembria“ (lat. Name für Fehmarn) selbstständig. Als Klein 2006 seinen Standort nach Flensburg verlegte, taufte er sein Schiff in „Feodora“ um. Von 2007 bis Oktober 2010 fuhr er von Langballigau nach Sonderburg in Dänemark. „Im Oktober 2010 haben wir gezwungenermaßen den Fährverkehr zwischen Langballigau und Sonderburg nach vier Jahren mühevoller Aufbauarbeit einstellen müssen. Aus wirtschaftlichen Gründen, es wären sicherheitsrelevante Nachrüstungen von circa 50 000 Euro erforderlich gewesen, gab es keine andere Alternative“, schreibt Klein auf seiner Internetseite www.nas-feodora.de. Das Schiff wurde bis Ende der Saison 2011 zwischen Maasholm, Damp und Laboe eingesetzt und war damit „das letzte seegehende Ausflugsschiff zwischen Flensburg und Lübeck, das nach dem Ende der Butterfahrten 1999 noch ganzjährig privatwirtschaftlich betrieben wurde.“ Nach einem kurzen Intermezzo als Nautiker im öffentlichen Dienst bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Brunsbüttel zieht es den Kapitän nun wieder in die Selbstständigkeit. Von Sörup aus führt er seine kleine Reederei. Sein neues Schiff, die 1972 auf der Kröger-Werft erbaute, 37,5 Meter lange „Feodora II“, holt er nächste Woche aus Travemünde ab. Klein hat eine Übernahmeoption für das gechartete Schiff. „Wir werden es nicht mehr aus der Hand geben“.

In Eckernförde sieht er ein großes Potenzial für die Förderundfahrten. Das Schiff fährt mittwochs um 10 Uhr von Maasholm über Damp (Abfahrt 11.30 Uhr) nach Eckernförde. Nach der Förderundfahrt oder dem Landgang für die Passagiere aus Damp und Maasholm geht es um 15.30 Uhr wieder retour (Damp 16.30 Uhr, Maasholm 17.30 Uhr).

Neben den „Entdeckertörns“ nach Eckernförde bietet die NAS-Reederei auch „Erlebnistörns“ von Maasholm und Damp nach Laboe und „Dänemarktörns“ von Langballigau nach Sonderburg an. Ein weiteres Standbein sind Seebestattungen.

 

 

 

 

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