Die Buntmacher

Ein wenig Schmerz muss man aushalten können, wenn die Tattoo-Nadel die Haut durchsticht. Fotos: Zimmermann
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Ein wenig Schmerz muss man aushalten können, wenn die Tattoo-Nadel die Haut durchsticht. Fotos: Zimmermann

Eindrücke von der Tattoo-Expo in Kiel: Kopf- und Körperkreationen der besonderen Art

shz.de von
22. Dezember 2016, 15:43 Uhr

Eigentlich sollten zwei Veranstaltungen gleicher Art in Kiel nacheinander folgen, die 14. Tattoo-Convention und die Tattoo-Expo. Erstere fiel aus.

Die dort gemeldeten Tätowierer fanden auf der Expo keinen Platz mehr, weil die fast ausgebucht war. Erstmalige Veranstaltung, der Veranstalter, Newcomer mit Startschwierigkeiten, anfangs den Aufgaben nicht gewachsen. Auffällig gute Moderation mit Jasmin. Unblutiges Beiprogramm (Convention-Besucher waren anderes gewöhnt!). Für musikalische Unterhaltung sorgten, Rene, Malte F., Chilly, die Coast Guards und die Songsstrips. Modenschau mit Kim, Kollektionen von Sullen und Yakuza. Poledance mit Stefanie und Autogrammstunde mit Tattoo-Model J.J. (Berlin bei Nacht).

Viele Tätowierer, die ich erwartet hatte, waren auf der Strecke geblieben, das wirkte sich auch auf die Menge der Zuschauer aus, sie blieb übersichtlich. Rockabellas fehlten ganz, deren Mode war nicht gefragt. Mir bekannte Tätowierer waren: Stichwerk, Hamburg; Nadine, Lucky Heads Tattoo, Itzehoe; Tiefgang, Eckernförde; Baltic Tattoo, Kiel; Paintful Love Tattoo, Berlin. Bewertet wurden „the best of black and grey, of small und of the day”.

Nadine stach mir mein 9. Tattoo. Auf jeder Messe kommt eines für mich dazu, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wer weiß, wie lange ich das noch durchhalte, ich habe ja schon 75 auf dem Tacho. Wenn nichts mehr hilft, die welke Haut auf Cremes nicht mehr reagiert, ein Tattoo strafft immer.

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