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Einweihung : Die Bewohner stehen im Mittelpunkt

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ein großer Tag für Gettorf. Gestern erfolgte die Schlüsselübergabe in der neuen Seniorenwohnanlage Am Park. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit stehen 87 Bewohnern moderne Zimmer zur Verfügung. Die Baukosten betragen rund sieben Millionen Euro.

Ein dreiviertel Jahr Planungszeit, eineinhalb Jahre Bauzeit für 17 000 Kubikmeter umbauten Raum auf 4000 Quadratmeter Grundfläche sind vorüber. Gestern war ein großer Tag für die Gemeinde Gettorf. Nachdem die Bewohner bereits am 23. September ihre neuen Zimmer der Seniorenresidenz Am Park bezogen haben, erfolgte am Freitagvormittag die offizielle Einweihung. Zahlreiche Gäste waren der Einladung des Geschäftsführers der Brücke Rendsburg-Eckernförde, Andreas Straub, als Betreiberin der Seniorenwohnanlage gefolgt, darunter auch Kreispräsident Lutz Clefsen, Klaus Magesching, Vorstandsvorsitzender der Brücke, Jürgen Baasch, Bürgermeister der Gemeinde Gettorf, Matthias Hannes Meins, Amtsdirektor des Amtes Dänischer Wohld und zahlreiche Bürgermeister und Kommunalpolitiker aus den Umlandgemeinden.

Rund sieben Millionen Euro inklusive Ausstattung kostete der Neubau auf der ehemaligen Streuobstwiese im Hainweg. 87 Bewohnern stehen jetzt modern ausgestattete Zimmer zur Verfügung. Die größte Herausforderung sei die Ermöglichung von ökonomischen Arbeitsabläufen für die Mitarbeiter unter gleichzeitiger Beibehaltung einer Wohlfühlatmosphäre für die Bewohner gewesen, beschreibt Jörg Behrmann, Bauleiter und Architekt der Firma Hochfeldt & Partner die Planungs- und Bauphase. Dass ihm dieses gut gelungen sei, bestätigten alle Grußredner.

Kreispräsident Lutz Clefsen betonte die gute Partnerschaft der Gemeinde Gettorf mit der Brücke, die diesen Neubau ermöglicht habe. Nur so könne man eine gute, vertrauensvolle Pflege, in der die Bewohner im Mittelpunkt stehen, wirtschaftlich garantieren.

„Wir sind stolz, so ein modernes Gebäude für unsere älteren Mitbewohner zu haben“, sagte Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch. Er hob hervor, dass die Gemeinde, die 40 Prozent Anteile an der Pflegedienstgesellschaft (Nachfolgerin des Zweckverbandes Altenheim) hält, auch in Zukunft Verantwortung tragen wolle. „Wir werden weiterhin an der Seite der Brücke stehen.“ Für das Amt Dänischer Wohld überbrachte Amtsdirektor Matthias Hannes Meins die Grüße. Er erinnerte an die „sportlichen, aber fairen Verhandlungen“ mit der Brücke.

„Pflege geht uns alle an“, so Klaus Magesching, Vorstandsvorsitzender der Brücke. Auch er unterstrich die gute Zusammenarbeit mit Gettorf. Galt es doch, komplexe Strukturen und vielerlei Probleme in den Verhandlungen zu lösen. Rückblickend sagte er: „Wir hatten uns entschieden Gas zu geben – für die Lebensqualität.“

„Unser Wunsch ist es, die familiäre Atmosphäre zu intensivieren und diese auch nach draußen zu tragen.“ Bewohnerfürsprecher Helmut Dreyer sprach allen Anwesenden aus dem Herzen, als er mehr Zeit für die Pflegekräfte forderte. „Neben der professionellen Pflege ist die emotionelle Zuwendung sehr wichtig.“ So seien die Bewohner dankbar, dass die Mitarbeiter das „gute und abwechslungsreiche Essen liebevoll und freundlich “ darreichten. Um das Personal zu entlasten, könne er sich vorstellen, bestimmte pflegeferne Tätigkeiten, wie die umfangreiche Dokumentationsarbeit, anderweitig zu vergeben. Verwandte und Bekannte der Heimbewohner sollten sich stärker als bisher einbringen. „Besuchen Sie uns. Suchen Sie das Gespräch mit uns.“

Geschäftsführer Andreas Straub betonte den offenen Charakter des Hauses, der durch öffentliche Vorträge noch verstärkt werden solle. Sabine Lenz, die ab November die Einrichtungsleitung von Thorsten Hoja übernehmen wird, freut sich auf ihre Aufgaben in den neuen Räumen.

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erstellt am 26.Okt.2013 | 06:59 Uhr

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