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Ochsenweg-Lauf : Dethlefs und Grotrian nicht zu schlagen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Nach eigenen Angaben ist der Owschlager Pascal Dethlefs eigentlich nur noch Hobbyläufer. So gehört er auch keinem Verein mehr an. Doch beim 5. Ochsenweg-Lauf zeigte der Lokalmatador bei seinem souveränen Sieg in 33:21 Minuten über zehn Kilometer, dass er noch immer gut in Schuss ist. So verwies er Christian Petersen (TSV Ladelund; 38:03 Min.) deutlich auf Rang zwei. Dritter wurde Michael Stoll (Borener SV; 38:10 Min.).

„Eigentlich wollte ich schneller laufen. Doch die Beine gaben das einfach nicht mehr her. Mir war aber auch wichtig, in der Zippel-Nord-Cup-Wertung zu punkten“, erklärt der 30-Jährige. Mit dem Sieg in Owschlag hat er zugleich diese Wertung gewonnen. Für Dethlefs, der am Tag zuvor noch den Grenzlauf (11,7 km) im dänischen Krusau absolvierte, war es ein Start-Ziel-Sieg. Seine Marschroute ging voll auf. Mit einem Kilometer-Schnitt von etwa 3:20 Minuten konnte ihm keiner folgen.

Ähnlich war die Situation bei den Frauen auf dieser Strecke. Hier beherrschte Monika Schulze (TSV Ladelund) in 46:51 Minuten das Feld. Zweite wurde ihre Vereinskameradin Doris Jessen-Schütt (49:16 Min.) vor Doris Hinz (ohne Verein).

In der Spitze sportlich hochwertig war die 5,2-km-Distanz. Mit Philipp Grotrian (Eckernförder MTV), Philipp Müller und Maximilian Wegert (beide SG Athletico Büdelsdorf) waren Läufer am Start, die in dieser Saison schon eine Reihe von Siegen an ihre Fahnen heften konnten. Vom Start drückte der Eckernförder sofort auf das Tempo und siegte in 18:09 Minuten. Altersklassen-Läufer Philipp Müller (AK 30) musste den Eckernförder Triathleten ziehen lassen und kam auf Rang zwei (18:31 Min.). „Am Sonnabend habe ich auch noch am Grenzlauf teilgenommen. Die Strecke dort war sehr hart. Das hat sich in Owschlag schon deutlich bemerkbar gemacht“, meint Müller. In einem aber waren sich die Büdelsdorfer einig – Grotrian war nicht zu schlagen. Bei den Frauen siegte auf dieser Strecke Natalie Jachmann (Flensburg 08). Die 22-Jährige feierte bei ihrer Premiere in Owschlag einen überzeugenden Sieg. „Ich bin das locker angegangen. Das ich beim Grenzlauf gestartet bin, habe ich aber schon gemerkt“, meint die Flensburgerin, die auf der Bahn bei der Landesmeisterschaft über zehn Kilometer siegte, sich mangels Masse aber nicht Landesmeisterin nennen darf. Sie siegte in 21:13 Minuten. Zweite wurde Stefanie Zietan (SG Athletico Büdelsdorf; 21:45 Min.) vor Julia Lieck (ALG VfL Bokel; 23:22 Min.). Angeboten wurde auch Nordic-Walking und ein Kinder- und Elternlauf über drei Kilometer.

Absolut zufrieden war das Organisations-Duo Stephan Lübbers und Folker Max Bech, die Owschlags Ehrenbürgermeister Ernst Steffen als Starter gewinnen konnten. „Mit 170 Aktiven hatten wir eine gute Teilnehmerzahl, zumal es in Schleswig auch noch den Treppenlauf gab“, sagt Lübbers.

Alle Ergebnisse unter: www.baumschule-bech.de

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