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Fussball-Verbandsliga : Derby-Splitter: Rechenfehler und zwei Hitzköpfe

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Lesen Sie die Randgeschichten rund um das Altkreis-Derby zwischen dem Gettorfer SC und dem Eckernförder SV.

● Verzählt: Die Diskrepanz zwischen den durchgesagten 300 Zuschauern und den auf der Internetseite fussball.de angegebenen 165 ist schon beachtlich. Die Wahrheit lag – wie so oft – in der Mitte. Die EZ zählte durch und kam auf etwa 250 Zuschauer. Trotzdem ein neuer Saisonrekord.
● Faire Geste: Nicht immer klappte das Zusammenspiel zwischen Schiedsrichter und Linienrichter bei der Bewertung von Einwürfen und Ecken. Nach gut einer halben Stunde bekam der GSC zu Unrecht eine Ecke zugesprochen, worauf Yannick Wolf den Schiedsrichter hinwies. Daraufhin gab es Abstoß und ein Fairness-Sternchen für Gettorfs Torjäger.

● Ehemaligentreffen: So ein Derby zieht natürlich auch ehemalige Mitspieler an. So tummelten sich unter den Zuschauern auch Gettorfs ehemaliger Torwart Pascal Wenzkus sowie die ehemaligen ESV-Offensivkräfte Danny Goos und Torben Hindersmann.

● Vom Markt: GSC-Trainer Tim Rogge ist endgültig vom (Single-)Markt. Am Freitag vor der Partie heiratete er seine Laura. „Hat alles geklappt“, freute sich Rogge, dass es beim „Ja“ sagen keine Patzer gab.

● Schmerzhaft: Der Gettorfer Klaas Weber musste zur Pause in der Kabine bleiben. „Ausgerechnet im letzten Sprint hab ich mir den Oberschenkel gezerrt“, erklärt Weber. Im Duell der „Dickköpfe“ setzte sich Nils Zimmer durch. In einem Kopfballduell rasselte er mit Tim Schikorr zusammen, der mit einem Cut blutend ausgewechselt werden musste.

● Hitzköpfe: Wenigstens etwas heißblütige Derby-Stimmung gab es zwischen den Hitzköpfen Yannick Wolf und Eckernfördes Fynn Gerlach. Sie zofften sich zwei Mal, ohne dabei aber über das Ziel hinaus zu schießen.

● Applaus: „Das hat es bei uns noch nicht so oft gegeben“, sagt GSC-Kapitän Tobias Gravert und meint damit die klatschenden Zuschauer nach dem Schlusspfiff. Mit Schals bewaffnet und nie um einen Spruch gegen ESV-Torwart Sven Steingräber verlegen, sammelte sich vor der Wurstbude ein „harter Kern“ von gut 20 Gettorfern, der dem Team für ihre kämpferisch gute Leistung Anerkennung zollte.

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erstellt am 20.Okt.2014 | 06:00 Uhr

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