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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 03:02 Uhr

lang ersehnt : Der Zebrastreifen ist da

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Tempo 30 und die Verkehrsberuhigung mithilfe des Zebrastreifens sorgen für höhere Sicherheit in der Eckernförder Straße. Der Bürgermeister zollt gegenüber dem landwirtschaftlichen Verkehr ein großes Lob.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2015 | 06:26 Uhr

Karby | Was lange währt, wird endlich gut – anders ist die Geschichte um den Zebrastreifen in der Eckernförder Straße nicht zu beurteilen. Seit Jahren hat die Gemeinde beim Kreis um die Anbringung eines Zebrastreifens in dem betroffenen Straßenabschnitt gekämpft – seit Kurzem leuchten die weißen Streifen auf dem Asphalt und sorgen für eine höhere Verkehrssicherheit für die Fußgänger.

„Er hat sich bereits bezahlt gemacht“, sagte Karlheinz Hauser, selbst Anlieger an der Eckernförder Straße. Der Zebrastreifen ist auf der Straße direkt auf Höhe seines Wohnhauses angebracht. So konnte der stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses bereits in der Kürze der Zeit beobachten, dass besonders die Anwohner aus dem Südhang, allen voran die Schul- und Kitakinder, den Zebrastreifen auf ihrem morgendlichen Weg benutzen. Auch Astrid Meinel gehört zu seinen Benutzern. Die 62-Jährige hat früher auf dem Weg zum Bäcker erst auf Höhe des Gasthauses Nüser die Straßenseite gewechselt. Jetzt überquert sie die Straße bereits auf Höhe der Fahrschule. „Ich find’s ganz gut so“, sagte die Karbyerin.

Neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit in der stark befahrenen Straße wurde durch den Zebrastreifen ein zweites Ziel der Gemeindevertretung erreicht: die Schaffung von Tempo 30. „Da bereits am Ortsausgang Richtung Westerfelder Weg Tempo 30 herrscht, haben wir jetzt nahezu durchgängige Tempo 30 auf der Eckernförder Straße“, so Hauser.

Besonders positiv falle der landwirtschaftliche Verkehr auf. „Ich bin überrascht, wie ruhig die Trecker auf der Straße sind“, lobte Bürgermeister Klaus-Dieter Möse. Er erinnerte kurz an die heftigen Querelen, die es mit den Landwirten im vergangenen Jahr hinsichtlich der Fahrweise vieler Treckergespanne gegeben habe (wir berichteten). „Kein Vergleich“, unterstützte ihn Hauser, „der landwirtschaftliche Verkehr ist wesentlich langsamer geworden“.

Aber trotz Tempo 30-Schilder und des Zebrastreifens gebe es immer noch einige Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten, erklärten die Kommunalpolitiker. Diesen wolle man mit geeigneten Mitteln begegnen. Zunächst wird Anfang Oktober eine Tempomesstafel für vier Wochen an der Stelle positioniert. Bewirke diese nichts, soll die Polizei gebeten werden, dort ein Blitzgerät aufzustellen. „Das ist aber unser letzte Wahl“, bekräftigten Hauser und Möse. Sie hoffen, wie die gesamte Gemeindevertretung, auf die Einsicht der Autofahrer.

Eine langsamere Fahrweise schone die Straße. Durch die Geschwindigkeitsreduzierung wolle man auch den guten Zustand der Fahrbahn erhalten, äußerte sich der stellvertretende Finanzausschussvorsitzende. In dieser Funktion denke er auch an die Anlieger, die im Falle einer Sanierung durch die Straßenausbaubeitragssatzung zur Kasse gebeten würden.

 

 

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