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FUSSBALL-KREISLIGA : Der VfR muss dringend wieder punkten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisliga gibt es an diesem Wochenende vier Duelle der Topteams gegen Abstiegskandidaten. Der VfR hat seine Hammerspiele hinter sich und will gegen Waabs wieder punkten.

Eckernförde | Am 16. Spieltag der Fußball-Kreisliga kommt es gleich in vier Partien zum Duell „Topteam“ gegen „Kellerkind“. Doch das allein muss nichts heißen, denn die Aufsteiger aus Barkelsby schafften im Hinspiel gegen eben jenen kommenden Gegner aus Schinkel die erste Sensation der Saison, als sie ein 0:2 noch aufholten.

1. FC Schinkel – SG BSV/EMTV       Sbd., 14 Uhr

Mit dem Spiel gegen den Aufsteiger schließt sich für den 1. FC Schinkel der Kreis einer bewegten Hinrunde. Im ersten Saisonspiel trotzte die SG BSV/ EMTV dem großen Favoriten in der Endphase noch ein 2:2 ab. „Sie haben nicht nur in diesem Spiel bewiesen, dass sie jederzeit in der Lage sind, ein Tor zu machen“, sagt FC-Trainer Lars Dubau über den Gegner. Er blickt aber lieber auf sein Team, denn was er dort sieht, gefällt ihm aktuell sehr. „Ich bin seit eineinhalb Jahren in Schinkel und habe erstmals das Gefühl, dass da eine richtige Mannschaft auf dem Platz steht“, so Dubau. Deshalb will er im Winter gar keine „große Völkerwanderung in Richtung Schinkel“, wie er es selbst nennt, erleben, sondern nur gezielt zwei, drei Spieler dazuholen. „Ein Stürmer der 15 bis 20 Tore schießt wäre gut, aber die sind im Winter schwer zu bekommen“, weiß Dubau.

TSV Vineta Audorf – Osterbyer SV       Sbd., 14 Uhr

Die angeschlagenen Audorfer haben mit dem Osterbyer SV wohl einen dankbaren Gegner zu Gast. „Natürlich würden wir gerne die Audorfer Schwächephase ausnutzen und auch punkten, doch wir fahren extrem ersatzgeschwächt dorthin“, sagt Osterbys Trainer Nico Stocks. Besonders die Ausfälle von Henrik Petersen und Torwart Malte Schröder wiegen schwer. Wobei der OSV-Keeper nicht etwa beruflich oder verletzt fehlt, sondern mit Co-Trainer Andreas Lööck und Björn Breitkopf – also einem weiteren Ligaspieler – auf einem Schlagerfestival ist. „Natürlich akzeptiere ich das. Muss ich ja auch“, sagt Stocks. Eine ideale Vorbereitung gab es beim OSV zudem auch nicht, denn am Dienstag waren nur fünf Spieler beim Training. Zu wenig, um sich in dieser Saison frühzeitig aus dem Abstiegskampf zu befreien.


TSV Karby – TuS Jevenstedt      Sbd., 15 Uhr

„Die 16 Punkte, die wir bisher haben, reichen uns natürlich nicht“, sagt Karbys Fußball-Obmann Roger Behrens. „Im Vorjahr hatten wir 21. Es fehlen also fünf. Zumindest einen wollen wir gegen Jevenstedt holen. Der TuS wird, so wie ich Michael Rohwedder kenne, sicherlich auf Sieg spielen, um sich die zuletzt verlorenen Punkte zurückzuholen.“ Dementsprechend werden die heimstarken Karbyer vermutlich gezwungen sein, auf Konter zu setzen. „Das kommt uns aber auch entgegen“, sagt Behrens. Die Gastgeber haben im Vergleich zur Vorwoche wieder Max Gülzner, Bodo Mauermann, Tim Pommerening und Patrick Jürgensen dabei, so dass vermutlich keine Anleihe bei der eigenen A-Jugend genommen werden muss.

VfR Eckernförde – TSV Waabs         So., 14 Uhr

Die Eckernförder haben ihr „Hammerprogramm“ hinter sich. Gegen die Topteams Jevenstedt (1:4), Bargstedt (3:5), ESV II (0:3) und BTSV (0:2) gab es nichts Zählbares. Diese Serie hat den VfR bis auf Platz 13 herunter gespült. Mit dem TSV Waabs ist nun eine Mannschaft zu Gast, gegen die das Team von VfR-Trainer Arne Witt etwas holen sollte, um sich zumindest wieder etwas nach unten abzusetzen. Witt sagt über die Gäste: „Sie haben zuletzt wieder gut gepunktet. Und durch die Teilnahme an der Hallenkreismeisterschaft haben sie sicherlich noch mal einen Extra-Schub bekommen. Unser Ziel muss es sein, Jan-Ole Jürgensen irgendwie aus dem Spiel zu nehmen, am besten, indem wir bereits den Passweg zustellen.“ Personell kann Witt aus den Vollen schöpfen, lediglich der Einsatz von Finn Doorentz (Zerrung) ist noch etwas fraglich.

Borussia 93 Rendsburg – Eckernförder SV II    So., 14 Uhr

Die Eckernförder haben vor dem gegnerischen Tor wieder ihre Zielsicherheit gefunden und einen guten Lauf. „Den wollen wir auch bei 93 weiter ausbauen“, sagt ESV-Trainer Töns Dohrn und gibt sich optimistisch. Nach der Rückkehr von Kapitän Christoph Petersen wird an diesem Wochenende auch Routinier Dirk Wallochny wieder zur Verfügung stehen. „Er ist wichtig für uns“, sagt Dohrn, der aber auch eine Hiobsbotschaft verkraften muss. Torwart-Talent Yannick Lowaßer wird mit einer Knieverletzung bis zur Rückrunde ausfallen. „Bitter. Er hat konstant gute Leistungen gezeigt“, sagt Dohrn, der die verbleibenden drei Spiele bis zur Winterpause alle gewinnen will.


Wittenseer SV – TuS Bargstedt       So., 14 Uhr

„Wir wären schon mit einem Punkt zufrieden“, sagt WSV-Trainer Peter Thede, der mit Hochachtung vom Gegner spricht. „Bargstedt ist ein absolutes Topteam, das in allen Mannschaftsteilen hohe Qualität hat. Und sie geben niemals auf. Viele Spiele haben die Bargstedter in der Schlussphase für sich entschieden. Deshalb müssen wir über 90 Minuten voll konzentriert sein.“ Mut macht Thede, der noch um den Einsatz von Hannes Burath (Oberschenkelzerrung) bangt, der Auftritt seiner Elf in den vergangenen Heimspielen, als man gegen Schinkel (2:2) und den TuS Jevenstedt (2:2) unerwartet punktete. Thede: „Vielleicht gelingt uns ja wieder eine Überraschung.“


SV Fleckeby – Osdorfer SV         So., 14 Uhr

Die Gastgeber haben sich trotz des Fünf-Punkte-Rückstands auf den Vorletzten noch nicht aufgegeben. „Uns fehlt einfach ein Erfolgserlebnis“, sagt SV-Coach Francois Cassini. „Dann könnte es bei uns klick machen und vieles einfacher laufen.“ Durch die Rückkehr von „Manu“ Simon als Libero versprechen sich die Fleckebyer eine stabilere Abwehr. Cassini: „Hier haben wir zuletzt zu viele individuelle Fehler gemacht. Das hat auch mit Niveau zu tun. Dass wir es besser können, haben wir unter anderem gegen Schinkel und Büdelsdorf bewiesen.“ Adrian Kuczynski wird nach seiner Rückkehr für frischen Wind sorgen, schließlich ist er zum ersten Mal Vater geworden.

Die Osdorfer haben, laut Coach Jens-Uwe Lorenzen, ihr Punkteziel für die Hinrunde (mehr als 20) längst erreicht: „Alles weitere ist Zugabe, von daher wäre ich auch mit einem Punkt zufrieden.“ Lorenzen hat auch das 0:3 aus dem Hinspiel noch nicht vergessen. „Fleckeby ist eine Mannschaft, die uns mit ihrer körperbetonten Spielweise nicht wirklich liegt.“ Nils Schultz, Tim Schamborski und Timo Pohl fallen aus, dafür steht Markus Zander wieder zur Verfügung.

 

Weitere Partie: Sbd., 14 Uhr: SG Felde/Stampe – Büdelsdorfer TSV.

 

 

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