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Eckernförder Zeitung

23. August 2017 | 00:56 Uhr

Buchtipp : Der Schrecken von nebenan

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Autor Dietmar Lykk stellt seinen neuen Küsten-Krimi in der Gettorfer Mühle vor. Die Handlung spielt unter anderem in Altenhof. Die EZ verlost sechs Exemplare.

Hochspannung zwischen Schleswig und Eckernförde verspricht der sechste Küstenkrimi „Totenmal“ aus der Feder von Dietmar Lykk. Am Donnerstag, 31. Oktober, ist der Flensburger Autor auf Einladung des Vereins Wohlder Kultur mit dem neuesten Fall der Kommissare Malbek und Lüthje in der Mühle Rosa zu Gast. Mit der Eckernförder Zeitung sprach er über seine Leidenschaft – das Schreiben.

 

Malbek ist in Schleswig-Holstein zuhause – die Fälle führen den Leser durch das Land. Besuchen Sie die beschriebenen Orte vorher?
Die meisten Orte kenne ich alle. Ich bin in Schleswig-Holstein geboren und aufgewachsen und habe auch die meiste Zeit hier gewohnt. Einzelne Orte besuche ich hin und wieder, wenn ich den Plot habe und sicher gehen will, dass eine beschriebene Perspektive stimmt. Manches kann ich nur aus der Erinnerung beschreiben, wie im aktuellen Fall den Campingplatz, den es heute nicht mehr gibt, der aber in den 70er Jahren bei Kiekut lag und keinen guten Ruf hatte.

Wollen Sie mit ihren Beschreibungen Lust auf Schleswig-Holstein machen bei den Lesern, die das Land nicht (so) kennen?
Das will ich natürlich auch. Aber was mich antreibt, ist, dass ich Land und Leute liebe und sie beschreiben will, auch wenn mal einer dabei ist, der nicht so sympathisch scheint – aber so sind die Schleswig-Holsteiner.

Was für Rückmeldungen erhalten Sie von Lesern bezüglich des Lokalkolorits?

Die Leser legen Wert darauf. Sie erwarten, dass alles richtig recherchiert ist. Und wenn mal etwas nicht stimmt, kriege ich das bei Lesungen zu hören. Die Leser möchten die Angst um die Ecke, den Schrecken nebenan kennen lernen.

Alle Ihre Titel beginnen mit Toten…. Bleibt das das Markenzeichen auch für künftige Malbek-Fälle?

„Totenschlüssel“, der Titel des ersten Romans, war mein Vorschlag. Und der Verlag hat ihn übernommen. Beim zweiten sollte es anders sein, aber der Verlag ist dabei geblieben und hat es zur Marke aufgebaut. Ob das auch in Zukunft beibehalten wird, hängt nicht von mir ab. Ich lasse mich überraschen.

Sie haben bisher jedes Jahr ein neues Buch im Emons-Verlag veröffentlicht. Haben Sie diesen Rhythmus ganz bewusst gewählt? Wenn ja, warum? Bedeutet es nicht unheimlichen Druck, den Lesern jährlich ein neues Buch zu liefern?
Der Rhythmus hat sich ergeben. Bei einem Buch im Jahr ist es kein Druck. Anders wäre das bei zwei Romanen. Ich sitzte jetzt schon am nächsten Fall, entwickele den Plot.

Sie trinken beim Schreiben gern Earl Grey, ist Ihrem Buch zu entnehmen. Wann schreiben Sie, und was beflügelt Sie außer Tee?

Ich schreibe, wann es mir gerade einfällt, im Zug oder abends, wenn Ruhe da ist. Manchmal geht es von ganz allein, manchmal hakt es. Beflügeln lasse ich mich von Fotos, die ich selbst gemacht habe, oder die mir begegnet sind.

Die Lesung in der Mühle beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro. Wer vorab schon in den neuen Fall der Kommissare Malbek und Lüthje einsteigen möchte, erhält den Roman „Totenmal“ im Buchhandel oder versucht sein Glück: Unsere Zeitung verlost sechs Exemplare. Wer weiß, an welchem Gewässer Dietmar Lykk zuhause ist, schreibt bis zu Montag, 28. Oktober, 24 Uhr, eine Mail mit der Lösung an redaktion.eckernfoerde@shz.de. Unter allen Einsendungen entscheidet das Los. Bitte in der Mail die Adresse nicht vergessen, damit das Buch zugeschickt werden kann.


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