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Eckernförder Zeitung

20. August 2017 | 02:32 Uhr

Der Mensch im Mittelpunkt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Seit sechs Jahren ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde in den Räumen an der Schleswiger Straße 33 untergebracht und seit vielen Jahren schon eine wichtige Stütze und Hilfe für Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen. Beim dem Tag der offenen Tür am Freitag konnte jeder einmal hinter die Kulissen schauen.

Propst Sönke Funck begrüßte zahlreiche Gäste: „Dieser Tag bringt die Möglichkeit, einmal die Mitarbeiter kennen zu lernen und sich auszutauschen. Die Arbeit, die hier stattfindet, geschieht nämlich in einem geschützten Rahmen, von Mensch zu Mensch.“

Geschäftsführerin Diana Marschke gab einen Überblick über das Angebot:. Das Diakonische Werk ist als gemeinnützige GmbH Träger sozialer Arbeit und Beratung. Dazu gehören unter anderem die Tafel und die Bahnhofsmission. Umfassende Beratung wird in den Bereichen Sucht, Familien- und Erziehungsproblemen, bei Lebenskrisen, Fragen zum Alter, aber auch für Schwangere, Alleinerziehende oder Familien gegeben. Diana Marschke: „Mit dem heutigen Tag wollen wir uns bedanken für die Räumlichkeiten, die wir als ehemaliges Rentamt Eckernförde nunmehr vom Kirchenkreis kaufen konnten. Wir möchten uns vorstellen: Wer steckt hinter den Leistungen der Diakonie, was leisten wir, wo können wir Hilfe geben oder weitervermitteln?“

Viel wurde geboten – von einem kleinen Kunsthandwerkermarkt der Bahnhofsmission und einem Stand der Tafel über Kinderschminken und Kinderspielen bis zu einer Grillstation und vielem mehr – Langeweile gab es hier nicht. Den Abschluss bildet der Chor „Bella Donna“.

Eva Otto aus Eckernförde war begeistert: „Zum einen ist es so wichtig und gut, dass es diese Einrichtung gibt, zum anderen ist es schön, sich in so ungezwungener Atmosphäre auszutauschen.“ Auch Johannes Behncke, der viele Jahre aktiv für den „Weissen Ring“ tätig war, und Hannes Rodewald der ebenfalls suchtkranken Menschen hilft, war diese Aktion lobenswert.

Still und ruhig zog Hans W. (52) seine Kreise, schaute in den einen oder anderen Raum: „Ohne die Einrichtung wäre ich schon lange hopps gegangen, jetzt lebe ich neu und bewusst, das ist ein Geschenk. Ich habe in mir tiefe Dankbarkeit gegenüber der Diakonie und den Mitarbeitern.“

Die Diakonie ist Anlaufstelle für Menschen, die Rat und Unterstützung suchen. Sie arbeitet mit der Stadt, dem Kreis und vielen Organisationen zusammen. Marschke: „Die Tür für hilfesuchende Menschen ist bei uns immer offen.“

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erstellt am 16.Sep.2013 | 05:30 Uhr

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