Der Kampf gegen das Vergessen

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14. März 2017, 07:52 Uhr

Als Jungingenieur wirkte Horst Kibilka am Bau des Nuklearschiffes (NS) Otto Hahn mit. „Damals wurde schon in den Büros diskutiert, was wohl mal aus dem Atommüll werden soll, aber die Begeisterung für diese Energiequelle überwog“, berichtete er. Neben dem Müll, war dem Elektroingenieur aber auch immer bewusst, was für eine Gefahr ein Kernkraftwerk sein kann. Dann kam Tschernobyl. Kibilka nahm seit der Katastrophe an sämtlichen Demonstration und Mahnwachen teil und ist ein entschiedener Gegner der Atomkraft. In der Vorwoche hat der 77-Jährige zwei Plakatwände zu dem Thema im Foyer des Amtsgebäudes Dänischer Wohld aufgestellt. „Mir geht es darum, dass die Menschen nicht vergessen, wer spricht heute noch von Fukushima?“

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