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Neujahrs-Vorsätze : Der Fitness-Boom geht los

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In den ersten Monaten des neuen Jahres zieht es viele Menschen in die Fitness-Studios . Doch Sport ist nur effektiv, wenn er regelmäßig ausgeübt wird. Das Krafttraining ist immer sinnvoll, sowohl im Winter als auch im Sommer.

Eckernförde | Der Schweiß glänzt auf der Stirn – doch das hält Kai Sobotta nicht davon ab, weiter auf seinem Laufband zu joggen. Damit ist er nicht der einzige. In den Fitness-Studios der Stadt zeigt sich, wie ernst es die Eckernförder mit ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr meinen. Gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit kommen mehr Kunden in diese Sportstätten – um ein paar Pfunde zu verlieren oder um sich einfach nur fit zu halten.

„Die Zahl der Neuanmeldungen steigt in den ersten Monaten des Jahres“, sagt Kevin Smeink, Fitness- und Gesundheitstrainer im California Fitnessstudio. Damit das jedoch so bleibt und die Hobby-Sportler nicht nach kurzer Zeit den Ehrgeiz verlieren, empfiehlt er, regelmäßig zu trainieren und dabei nicht zu übertreiben. Für Neukunden gibt es deshalb Schnupperangebote, die zum Beispiel ein spezielles Abnehm-Programm enthalten. Im Probetraining können die Kunden dann herausfinden, ob ihnen der Sport Spaß macht und sobald ein Erfolg verzeichnet wurde, machen die meisten weiter. Doch Smeink warnt davor, sich zu viel zuzumuten. „Wenn sich jemand am Ende des Sommers vornimmt, bis zum kommenden Jahr fit zu werden, dann ist das natürlich mit Power-Training zu schaffen“, erzählt er. Doch gesund sei das nicht.

Ideal sei es, drei Mal pro Woche jeweils 60 bis 90 Minuten zu trainieren. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt, um Sport zu treiben? Dafür genügt laut Smeink ein Blick in den Spiegel. Wenn dabei auffällt, dass etwas verändert werden muss, sollte der Kunde sich zum Fitness-Training aufraffen. Dies gelte jedoch nicht nur für übergewichtige Menschen, sondern auch für jene, die an ihrer Kondition arbeiten möchten.

Kai Sobotta geht seit zwei Jahren regelmäßig ins California. Seine ungesunde Lebensweise (Rauchen, gelegentliches Trinken und die fehlende Bewegung im Beruf) sowie ein Geschenkgutschein motivierten ihn schließlich dazu, etwas für seinen Körper zu tun. Der Start war jedoch nicht so einfach: „Nach sechs Minuten auf dem Laufband bin ich abgestiegen“, erinnert sich der 49-Jährige. Seine Kondition verbesserte sich jedoch schnell und jetzt joggt er bis zu einer Stunde ohne Pause.

Auch Birgit Matthiesen geht seit einer Woche regelmäßig zum Sport. Doch ihre Motivation war eine andere: Aus Krankheitsgründen verschrieb ihr der Arzt regelmäßiges Krafttraining, und nun kommt sie drei Mal wöchentlich in Fred Jakubowskis Kraftwerk. Auch wenn sie damit nicht aus eigenem Antrieb angefangen hat, macht es ihr viel Spaß, und sie freut sich auf jede Einheit. „Der Sport tut mir gut und ich habe schon keinen Muskelkater mehr“, schwärmt sie. Außerdem gefalle es ihr, dass schon eine halbe Stunde ausreicht, um sich besser zu fühlen. Meist fährt die Grundschullehrerin sofort nach der Arbeit ins Kraftwerk.

Im Gegensatz zu Smeink kommen zu Jakubowski zum Jahresbeginn nicht mehr Neukunden als sonst. Das liege daran, dass Krafttraining immer sinnvoll sei. Zwar sei es im Sommer ruhiger als im Winter, aber die meisten seiner Kunden suchen etwas, das es draußen nicht gibt, sagt Jakubowski. Zudem schafft das Training eine „süße Abhängigkeit“, und die meisten Menschen vermissen etwas, wenn sie mal über einen längeren Zeitraum aussetzen müssen. Am meisten freut es den Eckernförder, wenn bei seinen Kunden ein Erfolg zu sehen ist. „Meist zeigt sich bei regelmäßigem Training nach zwei bis drei Wochen eine Entwicklung“, erklärt er. Und um diese zu erreichen, ist es wichtig, in kleinen Schritten vorzugehen.

 

 

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erstellt am 10.Jan.2014 | 19:38 Uhr

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