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Fussball-Kreispokal : Der ESV will „seinen Pott“ behalten

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Eckernförder SV trifft im Endspiel am Sonntag, 14 Uhr, auf den TuS Jevenstedt. Der Kreisligist macht sich vor dem Spiel selber klein, was ESV-Trainer Stefan Mackeprang aber nicht stört: „Das sind Spielchen.“

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erstellt am 31.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Die Saisonverläufe vom TuS Jevenstedt und Eckernförder SV ähneln sich gewaltig. Beide Teams sind schlecht gestartet, und haben in der Rückserie dagegen überzeugt. Im Endspiel um den Fußball-Kreispokal treffen die Mannschaften nun am Sonntag, 14 Uhr, in Jevenstedt aufeinander. Der gegenseitige Respekt ist groß.

Die Eckernförder gehen als klassenhöherer Verein und Titelverteidiger natürlich favorisiert ins Spiel. Aus Jevenstedt ist sogar zu hören, dass die Siegchance des Kreisligisten nur bei 20 Prozent liege. Was sagt Stefan Mackeprang dazu? „Das sind Spielchen. Das gleicht sich mit dem Heimvorteil doch wieder aus, sodass es unter dem Strich einen 50:50-Chance ist.“ Der ESV-Trainer weiß zudem, dass nicht alle Mannschaftsteile des Gegner tatsächlich in die Kreisliga gehören. Mackeprang: „Mit Mirko Mrosek haben sie vorne einen Spieler, der für die Kreisliga natürlich zu gut ist. Insgesamt ist die Offensive mit 102 Toren in der abgelaufenen Saison natürlich bereits verbandsligatauglich.“ Eine Sonderbewachung für Mrosek (35 Tore), der in der kommenden Saison für den SH-Ligisten TSV Kropp spielen wird, gibt es beim ESV dagegen nicht. „Wir werden uns um ihn kümmern, aber aus unserem System heraus“, sagt Mackeprang.

Die Eckernförder sind zum Saisonende immer besser in Schwung gekommen und durch die Rückkehr einiger Spieler, die häufiger wegen Verletzungen fehlten, ist der Kader auch in der Breite gut aufgestellt. Im Sturm ist der formstarke Tim Schikorr gesetzt, da er auch viel nach hinten arbeitet. Im Mittelfeld hat Mackeprang mit Fynn Gerlach den einzigen Ausfall zu verzeichnen. In der Abwehr dürfte es keine Überraschungen geben, denn die Viererkette hat in der Besetzung Marc Medler, Kapitän Henning Ströh, Frank Mettig und Ken-Marvin Smit zuletzt absolut überzeugt. Besonders vor der routinierten Innenverteidigung haben auch die Jevenstedter nach Aussage ihres Trainer Michael Rohwedder großen Respekt.

Während beim ESV also keine system-taktischen Überraschungen zu erwarten sein dürften, hat sich der TuS Jevenstedt, so hat es zumindest Mackeprang vernommen, schon in den letzten Saisonspielen explizit auf den ESV vorbereitet. „Ich habe gehört, dass sie ihr System schon auf uns umgestellt haben sollen“, erklärt Mackeprang, der in einem seiner ersten Herrenjahre Anfang der 80er Jahre mit dem ESV mal als Favorit beim Osterrönfelder TSV verlor. Das soll sich für ihn als Trainer natürlich in Jevenstedt nicht wiederholen. Er weiß: „Es spielt sich für Jevenstedt natürlich besser, wenn sie mit der Einstellung reingehen, dass sie nur etwas zu gewinnen haben, während wir als Favorit nur verlieren können.“ Dabei will der ESV „seinen Pott“ nur zu gerne verteidigen.

So könnte der ESV spielen: Steingräber – Medler, Ströh, Mettig, Smit – Matthiesen, Kranz – Hindersmann, Lietz – Schikorr, Temirgan.

SR: Matz Lennart Simon (SV Fortuna Stampe)

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