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Eckernförder Zeitung

15. Dezember 2017 | 05:45 Uhr

Kommunalwahl : Der erste Gang zur Urne

vom

Jugendliche über Erstwählerschaft und politische Einstellungen.

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 08:17 Uhr

eckernförde | Morgen sind Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein. Für viele Jugendliche ist dies der erste direkte Kontakt zur Politik. Doch wie wichtig ist es Jugendlichen, ihr Wahlrecht zu nutzen? Und kennen sie sich überhaupt damit aus?

Paul Daus (19) aus Waabs ist der Meinung, dass Gemeindewahlen nicht so wichtig sind, da er zufrieden damit ist, wie es ist. "Wir haben in Waabs schon seit Ewigkeiten den selben Bürgermeister und der macht gute Politik, finde ich. Der wird sowieso immer wieder gewählt, also macht meine Stimme da keinen wirklichen Unterschied." Wählen allgemein findet der Abi turient jedoch sehr wichtig und betont, dass er auf jeden Fall zu den Landtagswahlen gehen wird.

Sonja Gummelt (19) weiß noch nicht, wen sie wählen möchte. Sie will auf jeden Fall zur Wahl gehen, gesteht sich jedoch ein, dass sie sich vorher erst informieren sollte. Sie meint, dass ihre Stimme nur eine von vielen ist und und somit nicht direkt einen Unterschied macht. "Als politisch engagiert würde ich mich nicht bezeichnen, aber ich denke, es ist wichtig, dass ich mich informiere."

Ähnlich geht es Rahel Delling (16, Fleckeby) und Leonie Schoeneich (16, Gettorf). Rahel ist sich unsicher, ob sie überhaupt wählen gehen wird, Leonie dagegen möchte gern wählen gehen, nachdem sie sich informiert hat. Auf die Frage, ob sie über die Kandidaten und Parteien Bescheid weiß, sagt Leonie "Wir haben in der Schule ein bisschen darüber gesprochen, aber ich weiß noch nicht genug, um wählen zu gehen." Rahel findet es gut, dass Jugendliche schon ab 16 Jahren wählen können. Sie ist sich sicher, dass sich viele in dem Alter besser auskennen. Beide wünschen sich, dass Politik in der Schule mehr thematisiert wird.

Auch Harka Schüller (16, Loose) ist sich im Klaren darüber, dass Politik auch ihn etwas angeht. Ob er dann auch wählen geht? "So gut wie sicher nicht. Erstens habe ich keine Ahnung und zweitens interessiert es mich nicht."

Lasse Steinke (16, Rieseby) würde zur Gemeindewahl gehen, um zu verhindern, dass Rechtsextremisten ein Mitbestimmungsrecht bekommen, hat allerdings an diesem Wochenende keine Zeit. Als allgemein politisch interessiert bezeichnet er sich nicht.

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