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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 13:44 Uhr

landesweiter aktionstag : Der Ball muss ins Tor

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

„Handball macht Schule – Schule macht Handball“ – unter diesem Motto beteiligt sich die Grundschule Mittelschwansen an der Aktion des Handballverbands Schleswig-Holstein. Insgesamt nehmen 110 Schüler mit über 500 Schülern teil.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2015 | 04:06 Uhr

Prellen, abspielen, laufen, fangen, den Ball ins Tor werfen – für 23 Jungen und Mädchen der zweiten Klasse der Grundschule Mittelschwansen stand der Donnerstagvormittag ganz im Zeichen des Handballsports. Sie beteiligten sich an der Grundschulaktion des Handballverbandes Schleswig-Holstein (HVSH) „Handball macht Schule – Schule macht Handball“, die unter der Schirmherrschaft von Ministerin Britta Ernst (Schule und berufliche Bildung) stand.

Die Grundschule Mittelschwansen ist eine von 110 Schulen, die sich an der Aktion beteiligten. Schulleiterin und zugleich auch Klassenlehrerin der zweiten Klasse, Sabine Weber, begrüßte den Handballobmann des TSV Kappeln, Achim Kalbus, und die Jugendtrainerin Andrea Gäde. Sie hatten sich auf Anfrage des HVSH bereit erklärt, die Waabser Grundschüler den Handballsport näher zu bringen. Für jedes Kind hatten sie einen Handball dabei, der auch gleich bespielt wurde. „Handball ist ein Ganzkörpersport, deshalb sind Koordination und Ballgefühl ganz wichtig“, erklärte Kalbus. Nach der Aufwärmübung „Schiffe versenken“ mit Hulahoop-Reifen drehte sich anschließend alles um die runde Kugel.

„Es ist schön, dass die zweite Klasse diese Aktion mitmacht“, sagte die Schulleiterin. Denn diese Schüler hätten bereits im Sportunterricht der ersten Klasse mit dem Ball gearbeitet und seien gut vorbereitet, so Weber. Das registrierte auch Achim Kalbus. Bereits bei der Übung, im Gehen den Ball zu prellen, gab es nach anfänglichen Schwierigkeiten bei vielen Schülern erste Erfolge. Als gar nicht so einfach erwies sich die Aufgabe, den Ball im Stehen auf der Stelle möglichst lange zu prellen.

In einem von Achim Kalbus und Andrea Gäde aufgebauten Parcours warteten mehrere Stationen auf die Jungen und Mädchen. War der Ball zunächst auf einer Bank zu prellen, musste im Anschluss ein Hütchen auf dem Boden abgeworfen werden. Besonders schwierig erwies sich die Übung, den Ball in jedes Feld einer auf dem Boden liegenden Strickleiter zu prellen, bevor der Ball ins Tor geworfen werden sollte. Andrea Gäde stellte sich sehr zur Freude der Kinder als Torhüterin zur Verfügung. „Beim Training oder Spiel mit Kindern muss der finale Wurf immer mit dabei sein“, erläuterte Kalbus, „denn der Sinn des Spiels ist es ja, Tore zu werfen.“ Umso größer war der Jubel, wenn es einem Kind gelang, den Ball im Tor zu versenken.

Einer der Schüler, die mit Feuereifer dabei waren, ist Mattes. „Es hat viel Spaß gemacht“, sagte der Siebenjährige, der zwar an diesem Vormittag das Trikot von Fußballnationalspieler Thomas Müller mit der Rückennummer 13 trägt, sich aber sehr gut vorstellen kann, mal Handball zu spielen. Spaß hatte auch Kiara. „Aber es war schon anstrengend“, gab die Achtjährige zu. Sie bemängelte, dass ihr Ball zu weich gewesen sei – sie hätte gern einen härteren gehabt. Kalbus erklärte, dass es unterschiedliche Größen und Härtgerade im Handballsport gebe. Für Kinder würden aus verletzungtechnischen Gründen weiche Bälle verwendet. Die Aufforderung „Jetzt wollen wir Handball spielen“ ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Schnell wurden vier Mannschaften gebildet. Die Schrittregelung außer Acht lassend ging es schnell zur Sache. Jetzt hieß mit anderen zusammenzuspielen, den Ball zu prellen, ihn abzuspielen und ins zu Tor werfen. Da wurde auch schon mal gedrängelt und geschubst – wie beim richtigen Handballsport. „Seht zu, dass ihr das Ding unterbringt“, motivierte der Kappelner Handballobmann die Kinder. Und diese folgten mit großer Begeisterung seiner Aufforderung.

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