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Wer hatte dort die Hände im Spiel? : Der Badeinsel fehlen die Gewichte

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Tauchsportverein Eckernförde hat im Bistensee vergeblich nach der verschwundenen Verankerung für die Badeinsel gesucht. Ein zweiter Tauchgang ist schon geplant

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erstellt am 30.Mai.2017 | 06:02 Uhr

Ahlefeld-Bistensee | Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit und schon waren die vier Gewichte von der Badeinsel in der Tiefe des Bistensees verschwunden, sie waren von der Plattform ins Wasser gerutscht. Das war im vergangenen Jahr, als Bürgermeister Detlef Kroll die Badeinsel mit dem Motorboot hinter sich herzog, um die neuen, rund 80 Kilogramm schweren Gewichte zu Verankerung im See zu positionieren. „Genau ließ es sich nicht sagen, wo sie ins Wasser rutschten“, so Kroll. Er habe noch die ungefähre Stelle mit einer Boje markiert, doch auch die habe sich später gelöst. Dabei wurde die Badeinsel gerade wieder flott gemacht, und die alten Gewichte, bei denen Unbekannte, schon Ketten gelöst hatten, ausgetauscht werden.

Zu Beginn der diesjährigen Badesaison sollte die Insel, die Jahr für Jahr für großen Badespaß auf dem See sorgt, dann wieder fest gemacht werden. Dazu sollten die versunkenen Gewichte geborgen werden. Am Sonntag konnte sich Bürgermeister Detlef Kroll dann auf den Tauchsportverein Eckernförde verlassen. Gleich acht Taucher waren im Wasser auf der Suche – doch vergebens. Die Betonklötze konnten auch nach zwei Stunden nicht gefunden werden. Stattdessen holten die Taucher einige andere Gegenstände heraus, die in den vergangenen Jahren als Gewichte für die Badeinsel dienten. Unter anderem mit Beton ausgegossene Autoreifen oder schwere Eisenkonstruktionen. „Klasse, dass das so kurzfristig mit dem Tauchsportverein geklappt hat“, dankte Detlef Kroll dem Vorsitzenden Dr. Marek Volkmer und dessen Stellvertreter, Klaus Knodt, die den Einsatz geleitet hatten. Allerdings konnte die Badeinsel damit am Wochenende noch nicht verankert werden.

„Je wärmer das Wasser wird, desto trüber wird es“, sagt Kroll. Daher wollte man die Aktion so schnell wie möglich durchführen. Am Sonntag war es sehr windig, das wirbelte das Sediment am Boden auf und verschlechterte die Sicht auf den Grund des Sees. Noch am gleichen Tag erhielt der Gemeindechef aber die Zusage, dass die Taucher für einen nächsten Tauchgang zur Verfügung stehen, damit die Badeinsel so schnell wie möglich zu Wasser gelassen werden kann.

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