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Zukunftsworkshop in Holzdorf : Demokratie in ihrem Ursprung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wählergemeinschaft Holzdorf veranstaltet zum zweiten Mal einen Zukunftsworkshop. Die Teilnehmer können fünf Themen diskutieren.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2017 | 05:23 Uhr

Holzdorf | Demokratie ist mehr, als bei Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen seine Kreuze zu setzen – dieses „neue Gefühl“ möchte Henning Jeß den Holzdorfer Bürgern vermitteln. Dazu findet am Sonntag, 29. Oktober, zum zweiten Mal nach 2014 ein Zukunftsworkshop statt. „Wir glauben, dass eine Veranstaltung wie der Zukunftsworkshop jung und alt die Möglichkeit gibt, aktiv mitzuwirken“, sagt der Vorsitzende der Wählergemeinschaft „Bürger für die Gemeinde Holzdorf“, die als Veranstalter fungiert. Ort des Geschehens ist ab 15 Uhr die Sporthalle in Seeholz. „Da haben wir viel Platz, und den brauchen wir auch“, so Jeß.

Seit zwei Monaten befinden sich der 37-Jährige und seine Mithelfer in den Vorbereitungen, nun geht es in die heiße Phase: In jedem Ortsteil wurde ein Plakat aufgehängt, als nächstes werden an alle Haushalte Handzettel verteilt. „Es ist ein großer Aufwand, der sich aus unserer Sicht aber lohnt“, so der Vorsitzende der Wählergemeinschaft. Das Ziel ist klar: Menschen dazu animieren, sich in die Politik einzubringen. „Wir wollen Lust darauf machen, im direkten Umfeld aktiv zu werden.“

Bei dem Zukunftsworkshop werden im Rahmen eines World-Cafés fünf Themen behandelt, „über die es sich zu sprechen lohnt“, wie Henning Jeß betont. Diese sind:

> Infrastruktur in Holzdorf: Breitband – Verkehr – Energieversorgung

> Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr: Mitglieder – Finanzierung – Aktivitäten

> Entstehung der neuen Gemeindevertretung und Erwartungen an diese

> Mittel und Wege der Kommunikation und Informationsvermittlung innerhalb der Gemeinde: Website, Bürgerbrief etc.

> Zukunft der Sporthalle in Seeholz: Jugend – Kultur – Sport

Für jedes der fünf Themen wird es einen Themen-Tisch mit einem „Gastgeber“ geben, wo die Teilnehmer zehn bis 15 Minuten diskutieren können, ehe sie an die nächste Station weiterziehen. Anregungen, Ideen und Wünsche können auf große Papierbögen und Karteikarten geschrieben werden. „Wenn die Leute miteinander reden, ist das schon ein Gewinn. Der Hauptgewinn wäre es, wenn sich Netzwerke bilden und die Leute selbst etwas in die Hand nehmen“, hofft Jeß auf einen regen Meinungsaustausch. Anschließend stehen ein kostenloses Kuchenbüfett und Kaffee bereit, dann werden die Ergebnisse in großer Runde präsentiert. „Es soll eine fröhliche Veranstaltung werden“, so Jeß. Er bittet alle Teilnehmer darum, Sportschuhe oder dicke Socken mitzubringen, es stehen aber auch Überzieher für die Schuhe zur Verfügung.

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