Neubaupläne : Dataport plant neues Druckzentrum

Dataport plant den Bau eines neuen Druck- und Kuvertierzentrums. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant.
Dataport plant den Bau eines neuen Druck- und Kuvertierzentrums. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant.

Gemeindevertretung beschließt B-Plan für Dataport-Erweiterungsbau / Fertigstellung soll bis Ende 2019 erfolgen

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15. Dezember 2017, 06:26 Uhr

Altenholz | Grünes Licht für ein neues Druck- und Kuvertierzentrum der Firma Dataport: Am Mittwoch beschloss die Gemeindevertretung die Satzung des B-Plans Nr. 19 und legt damit den politischen Grundstein für den Neubau. Nördlich der Straßen Aukampf und Rehmkamp soll ein neues Zentrum für Steuer- und Bußgeldbescheide sowie Wahlbenachrichtigungen für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Sachsen-Anhalt entstehen. Über die Hallengröße und das Investitionsvolumen macht das Unternehmen noch keine Angaben. „Bisher besteht noch keine konkrete Planung“, berichtet Projektleiterin Wiebke Otto über den aktuellen Stand, „spätestens 2019 soll das Gebäude fertiggestellt sein.“

Handlungsbedarf bestand, da das alte Gebäude renoviert werden müsste. Die Sanierung hätte den Betrieb an einen anderen Standort verlagert. Bei einem Ausstoß von jährlich 130 Millionen Seiten und 35 Millionen kuvertierten Briefen wäre der Mehraufwand, den Betrieb auszulagern, aber erheblich. Das Unternehmen entschied sich deshalb die vorhandene Technik in das geplante Druckzentrum zu verlagern. „Durch den Neubau kann der Prozess des Druckens optimiert werden,“ sagte Wiebke Otto.

Die vorgebrachten Stellungnahmen der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange ergaben am Mittwoch keine Änderungen hinsichtlich der Planung. Weshalb die Gemeindevertretung die Satzung zum B-Plan beschloss.

Dr. Andreas Piltz (CDU) warf in die Diskussion ein, ob die Höhe von zwölf Metern erforderlich sei. „Wenn ich mir vorstelle, dass südlich vom Wohnzimmer des Anwohners ein so hohes Gebäude entsteht, ist mir nicht wohl.“ Ingo Baasch (SPD) widersprach: „Wenn die Anwohner gegen die Höhe nichts einwenden, sehe ich keine Notwendigkeit das Verfahren nochmal von vorne anzufangen.“ Auch Projektleiterin Wiebke Otto äußerte, dass mindestens acht Meter benötigt werden und eine Höhe von zwölf Metern nicht ausgeschlossen werden könne. Sie hatte den Anwohnern versprochen, dass die Fenster des neuen Gebäudes nicht in Richtung der Grundstücke ausgerichtet sein werden. Zudem werde kein Schattenwurf auf die privaten Flächen entstehen, hieß es weiter.

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