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Camper-Ehrung : „Das Zelt ist wie unsere zweite Wohnung“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Dank an langjährige Urlauber der Anlage in Surendorf

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Der schöne, breite Sandstrand, bewaldete Steilufer und zahlreiche Möglichkeiten zu segeln, zu surfen, zu angeln und die Natur zu Fuß oder per Fahrrad zu erkunden – das ist es, was auch die Camper immer wieder nach Surendorf zieht. Viele kommen schon seit Jahren. Um sich bei langjährigen Campern für ihre Treue zum Campingplatz Surendorf bedanken, haben Gemeinde und Schwedeneck-Touristik nach guter alter Tradition zu einer kleinen Feierstunde in Binges Gasthof eingeladen. Touristik-Chef Norbert Ehrich freute sich, dass trotz des schönen Wetters so viele gekommen waren.

Ehrich und Sönke Paulsen als stellvertretender Bürgermeister von Schwedeneck und der Touristikausschussvorsitzende Hans Christiansen überreichten den Campern, die seit zehn, 20, 25, 30 und sogar 40 Jahren ohne Unterbrechung jedes Jahr zum Campen nach Surendorf kommen, Urkunden, Anstecknadeln, Blumen und einen Ehrenteller. „Wir freuen uns sehr, dass Sie unserem Campingplatz so viele Jahre treu sind“, betonte Sönke Paulsen. „Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.“ Bei der Gelegenheit ermunterte Touristik-Chef Norbert Ehrich die Camper, Verbesserungsvorschläge, Wünsche und Anregungen für den Campingplatz vorzubringen.

Die hatten Adolf und Traute Glismann, beide 75, aus Kiel-Ellerbek, die seit 40 Jahren in Surendorf campen. Sie wünschen sich ein bisschen mehr Grün auf dem Platz, Bäume und Blumen. „So wie früher“, sagt Traute Glismann. „Als wir damals kamen, gab es sogar noch Buden unten am Strand“, erinnerte sich ihr Mann Adolf. Sie haben seit 40 Jahren denselben Platz. „Ein schöner Platz, direkt am Wasser“, verriet Traute Glismann. Auch zu den Toiletten und zum Abwaschen haben sie es nicht weit. Sie kommen jedes Jahr von April bis September, haben ein festes Zelt. „Das ist wie unsere zweite Wohnung“, sagte sie. Ab und zu fahren sie nach Hause. „Die Frau muss immer mal gucken, ob noch alles steht“, sagte Adolf Glismann und lachte. „Ja, ich muss dann eine Nacht zu Hause schlafen“, bestätigte sie. „Und dann ist alles wieder gut.“

Ihr Mann fährt gern mit seinem Boot raus zum Angeln, sie besucht die Nachbarn zum Klönen. Wenn das Wetter danach ist, gehen sie schwimmen. „Wir haben hier so einen schönen Strand“, sagte sie. Obwohl es im Moment viele Steine gebe. Sie fahren auch gern mal nach Eckernförde, zum Einkaufen und zum Lieblingsfriseur nach Gettorf, Eier und Kartoffeln holen sie beim Bauern in Noer. „Früher haben wir auch mal in Griechenland und der Türkei Urlaub gemacht“, sagte er. „Aber jetzt bleiben wir auch aus gesundheitlichen Gründen lieber hier.“

Geehrt wurden Adolf und Traute Glismann, Werner und Ellen Schrader (40 Jahre); Günther und Marlies Müller, Herbert und Petra Hoffmann (30 Jahre); Hans und Elke Ballnat (25 Jahre); Norbert und Ursula Stiller, Heino und Marion Siebken, Ralf und Daniela Muxfeld, Thomas Grunsdorf, Gerda und Dietrich Frank (20 Jahre); Jens und Brigitte Wilke, Sylvia und Manuel Zinne, Iris und Bodo Wirth, Michael und Katharina Theodor, Stefanie Schütze und Marc Sander, Arne Schrader und Julia Lam-Kim, Monika Scharunge, Uwe Sattler, Ulrich und Astrid Remuhs, Marlene Neubert, Andreas Bleyer und Corinna Hamann (zehn Jahre).


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