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Folkfest am 1. Mai : „Das Woodstock der Hüttener Berge“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zweites Folkfest am 1. Mai auf dem Kolonistenhof / Auf mehreren Bühnen treten Musiker aus dem ganzen Land auf

Schon das erste Mai-Folkfest auf dem Kolonistenhof - im vergangenen Jahr als Nachfolge einer 30-Jährigen Tradition auf dem Gut Rixdorf gestartet - wurde zu einem unerwartet großen Erfolg. Etwa 3000 Besucher waren nach Schätzung der Veranstalter gekommen, um ein abwechslungsreiches Folk-Musik-Überraschungsprogramm in bestens passender Umgebung zu genießen. Auch das Wetter spielte mit. Damit wurde schon das erste Mai-Folkfest zu einem Sprungbrett für bis dahin unbekannte Gruppen, die seitdem vielfach gebucht wurden und weitere Auftrittsmöglichkeiten erhielten. „Der Kolonistenhof als neues Woodstock für Folkmusik“ freute sich Hans Strichau aus dem Organisations-Team.

Typisch für das Folkfest am 1. Mai ist „stromlos“: Alle Bands singen und spielen unverstärkt. Eine kleine Verstärker- Anlage gibt es nur für Durchsagen, Keyboards oder E-Bässe. Auf zwei Bühnen, in der Wagenremise und im großen Saal, wird musiziert. So die bisherige Planung. Im vergangenen Jahr bildeten sich spontan im großen Menschengetümmel weitere Mini-Bühnen, weit verstreut auf dem Kolonistenhof. Ein Hektar Musik-Ackerland, Rasenflächen, Grill- und Kinderspielplatz wurden von Spontan-Akustik-Musikern bespielt und besungen. Immer außer Hörweite anderer Musiker. Akustische Musik wirkt intensiv, reicht aber nicht weit. Ein großer Vorteil der „stromlos“-Vorgabe.

Immer noch überrascht von der großen Besucherzahl des ersten Jahres, ist Thomas Hirsch gespannt auf den Besuch am kommenden 1. Mai: „War die Kombination von Folkmusik und guten Wetter auf dem Kolonistenhof nur „Glück“, oder wird es ein Selbstgänger?“ fragte er sich. Die Lage des Kolonistenhofes in unvergleichlich anregender Landschaft, der mittlerweile vollständig bestückte Skulpturenrundweg und naturnahe Musik bieten beste Voraussetzungen für einen herrlichen Tag und sprechen für „Selbstgänger“. Nur das Wetter muss wieder mitspielen.

„Viele Bands haben schon fest zugesagt“, freut sich Joachim Krämer, der die Moderation der Remisen-Bühne übernommen hat. „Trotzdem ist noch Platz für Überraschungsmusiker, die sich vorab nicht angemeldet haben. Dennoch wird empfohlen, sich anzumelden (kraemerjoachim@t-online.de). So lässt sich der Ablauf am 1. Mai besser vor bereiten. „Gewechselt wird im Halbstundentakt.

Bisher haben zugesagt: Die Bluegrassband Twang Gang, Hof Akkerboom Speelmanslag, Folk di Watt aus Treia, Saitenwanderer aus Neumünster, Helge Keipert und Martin Eimecke von der Gruppe Cumin, Twogether aus Kellinghusen, Das Walte Hugo und Hüttenfolk.

Neu sind in diesem Jahr auch Führungen auf dem Skulpturenweg. Kunst-Spaziergänge werden ab 11 Uhr, jeweils zur vollen Stunde, von Mitgliedern des Vereins für Kunst und Kultur Hüttener Berge angeboten. Um 9.55 Uhr beginn das Folkfestes mit dem Aufstellen des Maibaumes. Ab 10 Uhr spielen dann die Bands auf mehreren Bühnen. Auf der Zufahrtstraße wird ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Parkmöglichkeiten gibt es reichlich am Ende des Plattenweges auf der Wiese oberhalb des Kolonistenhofes. Der Eintritt ist frei.

 

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