zur Navigation springen

LEICHTATHLETIK : „Das wird mir unvergesslich bleiben“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im Interview mit der Altenholzer Hochspringerin Selina Schulenburg berichtet sie von ihren Erlebnissen bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing.

Altenholz | Vom 16. bis 28. August nahm die Altenholzer Hochspringerin Selina Schulenburg, amtierende Deutsche Meisterin der U18, in Nanjing für Deutschland an den 2. Olympischen Jugendspielen teil (EZ berichtete). Mit 1,78 m belegte sie dort Rang sechs und erfüllte sich ihren Traum von der Teilnahme am A-Finale. In einem Gespräch mit der EZ schildert sie ihre Eindrücke dieser Wettkämpfe.


Selina, sportlich hast Du Dein Ziel, das A-Finale zu erreichen, geschafft. Wie ordnest Du diese Leistung ein?
Schulenburg: Mit dieser Platzierung bei der starken internationalen Konkurrenz bin ich sehr zufrieden. Gerne wäre ich aber noch etwas höher gesprungen.

 

Bis auf Baku und bei einem Länderkampf für Deutschland bist Du international noch nicht gestartet. Was war anders im Vergleich zu den Deutschen Meisterschaften?
Das Niveau war sehr hoch. Das aber kannte ich auch schon von Baku. Dennoch ist es etwas ganz anderes bei Olympia zu springen.

Was hast Du sportlich von diesen Spielen mitgenommen?
Bei diesem Wettkampf habe ich einiges an Erfahrung gewonnen. Das wird mir bei meiner weiteren Laufbahn sicher hilfreich sein.

 

Hast Du Dich auch mit anderen Springerinnen beim Wettkampf austauschen können?
Das wäre wohl möglich gewesen. Doch alle haben sich voll auf den Wettkampf konzentriert. Das habe ich natürlich auch gemacht.


Wie hast Du den Jet-Leg von sechs Stunden überstanden?
Durch viel Schlaf, sofern es möglich war, habe ich versucht, das aufzufangen. Nach drei bis vier Tagen war mir das gelungen. Beim Wettkampf gab es damit keine Probleme.

Nach der Teilnahme in Nanjing, was sind Deine nächsten sportlichen Ziele?
In der bevorstehenden Hallensaison sind die Deutschen Meisterschaften der U20 mein Ziel. Da möchte ich, wie in diesem Jahr, als ich Vize-Meisterin wurde, wieder vorn dabei sein. Auch würde ich gern wieder einen Länderkampf bestreiten. Im Sommer 2015 peile ich eine Teilnahme bei der U18-Weltmeisterschaft in Kolumbien an.


Gab es auch Kontakte zu der chinesischen Bevölkerung?
Innerhalb und außerhalb des Olympischen Dorfes, wo wir untergebracht waren, gab es Kontakte. Außerhalb ist mir besonders hängen geblieben, dass meine Freundin und ich als blonde Mädchen für Erinnerungsfotos sehr begehrt waren.

Gab es auch Kontakte zu Sportlerinnen und Sportler anderer Sportarten?
Erst am Ende der Olympischen Spiele, da zuvor alle ihre Wettkämpfe zu absolvieren hatten.

 

Hast Du Dir auch Wettkämpfe anderer Sportarten angesehen?
Wir sind bei den Boxkämpfen mit deutscher Beteiligung dabei gewesen und haben unsere Kämpfer angefeuert.


Wie fällt Dein Fazit nach dieser doch sehr ungewöhnlichen Reise aus?
Das wird mir unvergesslich in Erinnerung bleiben, zumal ich das Erlebnis mit Freunden teilen konnte. Den Wettkampf habe ich als Mega-Spaß empfunden.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen