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Rasselbande : Das werden noch richtige Muskelpakete

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Neun putzmuntere Welpen der Hunderasse Cane Corso Italiano halten Familie Zigann in Fleckeby auf Trab. Das Erscheinungsbild Eltern der Welpen, Suko und Yuma, lassen schon erahnen, zu welchen Muskelpaketen sich die Jungen noch entwickeln.

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erstellt am 26.Sep.2013 | 06:15 Uhr

Mama Yuma passt schon genau auf, wer sich ihren neun Welpen nähert. Dennoch nimmt sie sich auch die Auszeit, um sich von Frauchen Susanne Zigann auf dem Sofa ein paar Streicheleinheiten abzuholen. Denn die Strapazen der etwa sieben Stunden langen Geburt vor knapp 30 Tagen stecken noch immer in der Hündin. Auch regelmäßig gesäugt werden will der Nachwuchs, auch wenn Susanne Zigann und ihr Mann Manfred mittlerweile zufüttern. Auch Papa Suko lässt Fremde nicht aus den Augen, verfolgt jede Bewegung, bleibt aber zurückhaltend. „Eigentlich waren es zwölf Welpen“, sagt die 53-Jährige Fleckebyerin, drei seien leider tot geboren worden. „Einen Welpen, der zu ersticken drohte, habe ich noch beatmet und das Atemzentrum massiert“, sagt sie – mit Erfolg. Mittlerweile sei Chuck der kräftigste unter seinen acht Brüdern und Schwester. Gegen 17 Uhr setzten die Wehen ein, kurz nach Mitternacht war der letzte Welpe dann geboten. Ein Tierarzt hatte Yuma noch einen Wehenmittel gespritzt, um es ihr und ihrem Nachwuchs leichter zu machen.

Die dreijährige Hündin Yumy ist genau wie Rüde Suko (5) ein Cane Corso Italiano. Noch ahnt man beim Anblick der tapsigen Welpen nicht, welche Ausmaße dieser kurzhaarige Rassehund noch annehmen wird. Während es Hündin Yuma auf rund 40 Kilogramm bringt, ist Suko bei fast 60 Kilogramm schon ein ganz anderes Kaliber. Besonders auffällig bei der Rasse des Cane Corso Italiano ist der massive Kopf des Tieres und sein beeindruckender Kiefer. Doch gefährlich sei diese Rasse keineswegs, sagen die beiden Hundebesitzer, auch wenn die Rasse in Bayern und Brandenburg gelistet ist, das bedeutet Wesenstest und erhöhter Steuersatz.

Seinen Ursprung hat der Cane Corso Italiano in Süditalien, wurde da von den Viehtreibern als Herdenschutzhund eingesetzt. In den richtigen Händen sei der robuste und muskulöse Hund aber ein richtiges Schmusetier. „Ein Baby im Riesenkörper“, sagt Susanne Zigann. Für Anfänger sei er aber nichts, denn sein eigener Kopf und seine körperliche Stärke stellten für den Besitzer schon eine Herausforderung dar, dem Tier gerecht zu werden. „Der Hund braucht Bewegung, er muss beschäftigt werden“, betont Susanne Zigann. Mit Konsequenz lasse sich aus ihm aber ein feiner Familienhund machen.

Die neun grauen und schwarzenWelpen, vier Hündinnen und fünf Rüden seien bereits so gut wie verkauft. Dafür kommen die Interessen aus dem gesamten Bundesgebiet, denn die Zahl der Züchter sei minimal, sagt Manfred Zigann. An wen die Ziganns die Welpen im Alter von etwa zehn Wochen verkaufen, darauf achten sie ganz genau, ein persönliches Gespräch ist die Voraussetzung. Dann könne es auch passieren, dass der Interessent ein paar hundert Kilometer umsonst gefahren ist.


 

 

 


Fragen rund um den Cane Corso Italiano beantworten Susanne und Manfred Zigann gerne:

cane.corso@web.de

 

 

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