Ortsbeauftragter : Das THW ehrt Christian Köhn

Verdienter Lohn für jahrzehntelangen Einsatz und Gratulation von zwei Seiten: Christian Köhn (Mitte) genießt im THW höchste Anerkennung, THW-Geschäftsführer im Bereich Schleswig-Flensburg, Dirk Lentfer (r.) und THW-Landesbeauftragter Dierk Hansen (l.) gratulieren herzlich. Foto: Gehrke
Verdienter Lohn für jahrzehntelangen Einsatz und Gratulation von zwei Seiten: Christian Köhn (Mitte) genießt im THW höchste Anerkennung, THW-Geschäftsführer im Bereich Schleswig-Flensburg, Dirk Lentfer (r.) und THW-Landesbeauftragter Dierk Hansen (l.) gratulieren herzlich. Foto: Gehrke

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31. Januar 2011, 06:35 Uhr

Eckernförde | Für besondere Dienste um das Technische Hilfswerk (THW) kann jährlich an höchstens 90 THW-Angehörige und 15 Außenstehende das Ehrenzeichen in Silber verliehen werden. Diese große Ehre wurde am Freitagabend während der Jahreshelferversammlung des THW-Ortsvereins Eckernförde dem Eckernförder Ortsbeauftragten Christian Köhn zuteil: Der Landesbeauftragte des THW, Dierk Hansen, zeichnete Köhn mit dem zweithöchsten THW-Ehrenzeichen aus. "Christian Köhn fühlt sich dem humanitären Gedanken verpflichtet, wie kaum ein anderer und lebt dieses auch aufopfernd in der Praxis unter Zurückstellung seiner eigenen Interessen", sagte Hansen in seiner Laudatio. "Seinen Ortsverband führt er mit kooperativem Stil und ermuntert seine Führungskräfte zur Selbstständigkeit." Durch seine gute Fachkunde, Zielstrebigkeit und besondere Entschlusskraft, hätte er maßgeblichen Anteil an der guten Entwicklung und der hohen Einsatzfähigkeit des Ortsverbandes Eckernförde.

Seit seinem 22. Lebensjahr, somit nun 30 Jahre, sei Köhn als ehrenamtlicher Helfer des THW aktiv. Bereits 2008 wurde er mit der Ehrennadel der Stadt Eckernförde ausgezeichnet. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, als wichtigstem Anforderer und Partner in der technischen Hilfe, sowie die Jugendarbeit im Ortsverband würde ihm besonders am Herzen liegen, betonte Hansen. "Mit Verstand und persönlichem Charme gewinnt er die Menschen unterschiedlichen Alters, unabhängig von der Farbe der Uniform." Köhn sei auch für die zahlreichen Projektteilnahmen wie Lauf ins Leben, Borby-Marathon, Schleswig-Holstein-Tag 2006 und Fest der Integration verantwortlich.

Der "Blick über den Tellerrand" sei für "Krischan" Köhn selbstverständlich, so Hansen. "Er ist vielfältiges Bindeglied, engagiert sich in unterschiedlichen Funktionen auch außerhalb des THW, zum Beispiel im Lions Club Eckernförde und bei der Gelbe-Westen-Gilde, zum Wohle der Gesellschaft. Argwohn und Neid sind ihm fremd, aufgeschlossen und stets hilfsbereit denkt er ausschließlich in der Sache und versucht die Dinge zusammen zu führen."

Christian Köhn bedankte sich bei allen THW-Helfern vor und hinter den Kulissen für ihre geleistete Arbeit: "Ein besonderer Dank gehört Silke Jürgensen und Michael Marszalek. Ohne die beiden wäre der extreme Verwaltungsaufwand nicht zu schaffen." Zumal dieser immer wichtiger würde, da die Mittelzuweisungen, neues Gerät und auch Fahrzeuge, demnächst nur noch nach Statistiken verteilt werden würden. Das Ende des Bundeswehrdienstes werde auch am THW vermutlich nicht spurlos vorbei gehen. "Wir haben zwar mit 86 Prozent Freiwilligenquote noch einen guten Stamm, aber ich muss euch alle bitten, Werbung für die gute Sache zu machen, damit bei unserer wertvollen Aufgabe keine Lücken entstehen", betonte Köhn.

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