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Breitbandzweckverband : Das schnelle Netz rückt näher

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Hartmut Keinberger ist Vorsitzender des Breitbandzweckverbands Schlei Ostsee und Kappeln

Die Gemeinden des Breitbandzweckverbandes des Amtes Schlei-Ostsee und der Stadt Kappeln haben gewählt. Einstimmig wurde Hartmut Keinberger, Bürgermeister aus Kosel, zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Matthias Mau, stellvertretender Bürgermeister in Kappeln. Zur zweiten Stellvertreterin wählte die Versammlung Fleckebys Gemeindechefin Ursula Schwarzer. Hartmut Keinberger freute sich über die Zustimmung aller Vertreter: „Ich hatte es gehofft, aber nicht mit so einer überwältigenden Wahl gerechnet. Ich danke allen für das mit entgegengebrachte Vertrauen.“

Der Breitbandzweckverband (BZV) gilt als entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer optimalen Breitbandversorgung der Haushalte und Wirtschaftsbetriebe im Verbandsgebiet. Im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung muss jetzt ein Internet-Betreiber gefunden werden. Die Kosten für das Netz von rund 23 Millionen Euro sollen durch eine Verpachtung an den Betreiber refinanziert werden.

Die ersten Förderbescheide für Gelder aus dem über zwei milliardenschweren Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau hatte Bundesminister Alexander Dobrindt schon übergeben (wir berichteten).

Die ersten 31 Kommunen und Landkreise mit unterversorgten Gebieten erhalten somit bis zu 50000 Euro für Beratungsleistungen. Richard Krause, Leiter des Breitband-Kompetenzzentrums Schleswig-Holstein, stellte dem noch jungen Breitbandzweckverband die einzelnen Fördergeldmodelle vor: „Das Bundesförderprogramm ist schon jetzt ein Erfolg. Anträge werden schnell und zügig bearbeitet. Sie sind auf einen guten Weg und haben die ersten Gelder vom Land Schleswig-Holstein schon erhalten. Der nächste Schritt mit einer guten Vorplanung sollte unbedingt eingeleitet werden“, so Krause Die Anträge werden anhand transparenter Kriterien, einem so genannten Scoring bewertet, dieses ist ein Punktesystem, das die Grundlage für die Förderentscheidung bildet.

Die Mitgliedsgemeinden und die Stadt Kappeln können nun auf ein schnelles Internet hoffen, der Ausbau des Glasfasernetzes könnte 2017 beginnen und in drei bis vier Jahren abgeschlossen sein. Die Versammlung stimmte einstimmig der Verbandssatzung und einer Entschädigungssatzung für Ehrenamtliche, sowie der Haushaltssatzung und dem Haushaltsplan für 2016, zu. Der gewählte Vorstand ist in die Materie bestens eingearbeitet, bestätigte Ursula Schwarzer.  

>www.amt-schlei-ostsee.de/das amt/breitbandzweckverband



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