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Eckernförder Zeitung

24. Oktober 2017 | 06:39 Uhr

Grosskönigsförde : Das Ende ist in Sicht

vom

Arbeiten am dritten Abschnitt des Radwegs von Schinkel nach Revensdorf sollen 2013 starten.

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 07:36 Uhr

Grosskönigsförde | Der CDU-Kreistagsabgeordnete Tim Albrecht kann noch gar nicht glauben, was er da druckfrisch in Händen hält: Den Zuwendungsbescheid aus Kiel für den dritten Abschnitt des Radwegs von Landwehr nach Revensdorf. Die Kosten für die 4,7 Kilometer lange Strecke in Höhe von 1,4 Millionen Euro werden zu 70 Prozent über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gedeckt, die übrigen 30 Prozent abzüglich einer nicht bezifferten Summe des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) teilen sich Kreis und Gemeinde.

Auch Lindaus Bürgermeister Jens Krabbenhöft und seine Kollegin aus Schinkel, Sabine Axmann-Bruckmüller, freuen sich, dass die über Jahrzehnte und von vielen ihrer Vorgänger verfolgte Planung bis zu Ende realisiert wird. Denn als der Kreis seinen strikten Sparkurs zur Haushaltskonsolidierung einschlug, sah es zunächst so aus, als wäre nach 3,6 Kilometern an der Dorfstraße in Großkönigsförde Schluss. Tim Albrecht konnte den Kreistag jedoch überzeugen, dass der letzte Abschnitt des Radwegs zwingend kommen muss. "2400 Fahrzeuge wurden 2005 auf der Strecke gezählt, heute sind es sicher noch mehr", sagt Albrecht. Dabei habe der Schwerlastverkehr zugenommen und werde noch mehr, wenn mit dem Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals begonnen wird. Zudem wurden zwölf Unfälle innerhalb der vergangenen fünf Jahre auf dem Streckenabschnitt registriert.

Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen, kündigt Krabbenhöft an. Die Planung sieht vor, dass der Radweg auf der Ostseite der K 92 verlaufen soll. Der erforderliche Grundstückserwerb stehe noch aus, so Krabbenhöft. Mit der Fertigstellung rechnet er 2014. Zuvor wird voraussichtlich im Juni der zweite Abschnitt vom Moorweg in Schinkel bis zur Dorfstraße in Großkönigsförde freigegeben, schätzt Sabine Axmann-Bruckmüller.

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