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Eckernförder Zeitung

17. August 2017 | 18:21 Uhr

Danke, Käpt’n Piet

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zum Rückzug des Piratenführers

Er hat diesen irren Blick, mit dem er seine Gegner zu zu hypnotisieren scheint und mental zermürbt. Wenn er dann noch seine Stimme und seinen Säbel erhebt, ist es um jeden Widersacher geschehen. Mit kämpferischen Mitteln ist Käpt’n Piet nicht beizukommen, mit dem Herzen und den Emotionen schon. Käpt’n Piet ist von den liebreizenden Sirenen Karin Himstedt und Katharina Heldt emotional förmlich überrollt worden. Wie weichgekocht schlich der sonst so drahtige, stolze und kampferprobte Freibeuter grübelnd und hadernd durch die Straßen. Sein einziger Halt waren die Schultern der Sirenen, von denen er gar nicht mehr ablassen wollte. Und dann passierte es: Von der Kutsche aus gab es einen wahrhaften Sirenen-Kuss, der den starken Piratenfürsten vollends aus der Bahn warf. Er wird seinen Säbel nun wohl für alle Zeiten an den Nagel hängen.

Die wahren Gründe für den Ausstieg sind natürlich privater Natur und wohlüberlegt. Der Aufwand ist einfach enorm, und die Zeit für den familiär wie beruflich sehr engagierten Peter Thietje nicht immer vorhanden. Verständlich, aber trotzdem jammerschade. Denn Thietje hat das Piratenspektakel durch seine Auftritte maßgeblich prägt. Er ist ein Überzeugungstäter, schauspielerisches Naturtalent und ein positiv Verrückter, der 18 Jahre lang ein Garant für turbulente, unterhaltsame und mitreißende Piratentage im Ostseebad war. Da Peter Thietje sich mit seiner Frau Birgit Kiehn und Sohn Joey-Rick nun anderen Dinge widmen möchte, hat Eckernförde ihm für seinen großartigen Einsatz zu danken.

Die gute Nachricht: Es gibt einen neuen Piratenführer – Käpt’n Black. Sascha Lück spielt ihn mit breiter Brust, und die großartigen „Kornersfjord“-Piraten um Thomas Neidt und alle übrigens Mitspieler und Helfer im Hintergrund werden weiterhin Eckernförder Piraten-Geschichte schreiben. Mit Inbrunst und Spaß – und begleitet von den besten Wünschen Käpt’n Piets.

drei tage böse sein - eine herausforderung, vielleicht auch wie ein selbsterfahrungstripp, für den man auf der coach eines

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von
erstellt am 03.Aug.2014 | 11:43 Uhr

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