zur Navigation springen

Daniel Günther: Großes Medieninteresse und ein wenig Anspannung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2017 | 06:25 Uhr

„Meine Güte“ – selbst Daniel Günther zeigte sich erstaunt über den Medienrummel zu seiner Stimmabgabe für die Landtagswahl. ARD und ZDF, NDR, RTL, RSH, Reuters und dpa – rund 20 Journalisten drängelten sich im Foyer der Stadtwerke, um ein Foto vom CDU-Spitzenkandidaten zu erhaschen und ihm ein paar Fragen stellen zu können.

Der 43-Jährige kam mit seiner Frau Anke die Straße entlang, war gelöst, scherzte und schüttelte viele Hände. Einer Umarmung mit Bürgermeister Jörg Sibbel, der zusammen mit Ordnungsamtsleiter Klaus Kaschke vor Ort war, folgten mehrere kurze Gespräche mit Wählern, begleitet von „Viel Erfolg“-Wünschen für den Eckernförder. Geduldig reihten sich dieser in die Warteschlange ein, zeigte seinen Ausweis vor und ging in die Wahlkabine. „Einen Preis fürs Falten bekomme ich nicht“, scherzte er, und schon ging das Blitzlichtgewitter los. Ein Lächeln in diese Richtung, ein Lächeln in die andere Richtung, und nochmal wieder in diese. Dann der Einwurf des Stimmzettels und ein Interview vor der Tür.

Angespannt sei er schon, sagte Daniel Günther. Er sei erst um halbzwei vom Wahlkampf aus dem K7 gekommen und um halbsieben schon wieder wach gewesen. „Ein bisschen Anspannung ist an so einem Tag doch da.“ Ob er Angst habe, seinen Wahlkreis gegen Wolfgang Kubicki zu verlieren, wollte eine Journalistin wissen. Günther gelöst: „Vor Wolfgang Kubicki habe ich noch nie Angst gehabt, insbesondere nicht, wenn es um den Wahlkreis geht. Da bin ich ganz optimistisch, dass ich ihn deutlich gewinnen werde.“

Den Nachmittag wollte er zunächst auf seiner Terrasse verbringen und „in die Sonne gucken“, bevor er sich am späten Nachmittag auf den Weg ins Landeshaus machen wollte. Dabei war er siegesgewiss. „Drei Prozent Vorsprung in den Umfragen sind recht deutlich. Ich bin optimistisch, dass wir sehr klar vor der SPD liegen werden. Wir haben den Stimmungsumschwung geschafft.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen