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Millionen-Investition : Damper Yachthafen wird runderneuert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Rund 1,5 Millionen Euro investiert das Ostsee Resort Damp in das Projekt. 500 Meter Steglänge werden neu gemacht

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2014 | 07:29 Uhr

Die Erneuerung des Damper Yachthafens ist nur eines der Großprojekte, die Damp für die Zukunft aufwerten sollen. Seit 1972 mit der Entstehung von Damp in Betrieb, ist die Hafenanlage mit den Stegen und Versorgungselementen mehr als in die Jahre gekommen, hat der Zahn der Zeit und nicht zuletzt der Bohrwurm unter Wasser an acht Stegen genagt. Diese werden jetzt einschließlich Unterbau komplett entfernt und durch neue Konstruktionen ersetzt, zugleich werden dabei auch die gewachsenen Bedürfnisse der Bootsliegeplatzinhaber berücksichtigt.

Waren die alten Steganlagen noch aus Holz, werden die neuen Stege auf der Basis von glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) sein und durchgerottete, vermooste oder lose Planken in Zukunft der Vergangenheit angehören. „Die Oberkonstruktion ist eine „Micro-Mesh“ Struktur, die an Gitterroste erinnert, die Tragbalken sind aus GFK Doppel T-Träger,“ beschreibt Thees Thiel von Kieler Port Consult Gmbh den Aufbau. An der Oberfläche aufgeraut, bleibt kein Wasser mehr stehen und es findet so gut wie keine Bemoosung statt. „Rund 30 Prozent teuerer als Eiche und billiger als Tropenholz, hat das neue System jedoch den Vorteil, dass es auf 20 Jahre nahe wartungsfrei ist“, sieht Nils Jaich von der Firma Ostseedienst Kappeln den Vorteil, bei dem unter anderem auch das jährliche Auswechseln verwitterter Planken entfällt. Rund 1,5 Millionen investiert der Betreiber in die Anlage – 500 Meter Steglänge mit 1250 Quadratmeter Fläche werden erneuert, 200 Pfähle müssen dabei gezogen und wieder neu gesetzt werden. Ausgeführt werden die Arbeiten durch umliegende Handwerksbetriebe, diese sind mit ihren Arbeiten aufgrund der günstigen Witterung dem Zeitplan sogar etwas voraus.

Natürlich wird dabei auch gleich die Liegeplatzversorgung erneuert, die Trinkwasserversorgung dem aktuellen Stand angepasst. Ebenso wird die Beleuchtung dabei komplett auf LED umgestellt und das Lichtbild jeder Energiesäule so angepasst, dass Bootsnutzer im Schlaf nicht beeinträchtigt werden, jedoch maximale Ausleuchtung der Lauffläche gegeben ist. Die Anzahl und Anordnung der Liegeplätze ist gleich geblieben, hinzukommt für jeden Steg ein „amerikanischer Briefkasten“. Angehoben und behindertengerecht ausgeführt wird im Zuge der Maßnahmen Steg „K“. Für Hafenlieger wird es eine Kundenkarte geben, die Vergünstigungen bei den touristischen Outlets bietet, die Hafengeldabrechnung für Gastlieger ist zukünftig über einen Automaten möglich. „Wir sehen den Hafen, ähnlich wie ein Hotelbetrieb“, betont Melanie Jaeger vom Ostsee-Resort-Damp und ergänzt: „So ist Wasser und Strom dabei inklusive.“ Die Liegeplatznutzer wird es freuen, denn auch an den Gebühren wird sich in diesem Jahr nichts ändern.



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