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Projekte für den Gesundheitstourismus : Damp wird Projektträgergemeinde für Gesundheitstourismus

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Damper Haupt- und Finanzausschuss empfahl einstimmig, dass die Gemeinde als Projektträger die Entwicklung von Vermarktungsstrategien für gesundheitstouristische Produkte fungieren soll. Diese Produkte sollen die Region Schlei-Ostsee fördern.

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2013 | 16:44 Uhr

Den Gesundheitstourismus in der Region Schlei-Ostsee zu entwickeln, ist das Ziel eines Projektentwurfs für Vermarktungsstrategien. Das Projekt wird von der Ostseefjord Schlei GmbH erarbeitet. Eine Förderung mit 55 Prozent der Kosten von rund 17 300 Euro ist möglich, wenn eine Gemeinde als Projektträger auftritt, erklärte Horst Böttcher, Bürgermeister von Damp bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. An den Kosten des Projektes ist Damp nicht gesondert beteiligt, es werde lediglich der Haushalt der Gemeinde als Verrechnungsbasis verwendet, „es ist ein durchlaufender Posten“, ergänzte Ulrich Erichsen von der Amtsverwaltung. Ziel des Projektes ist es Strategien zu entwickeln, wie der Gesundheitstourismus und entsprechende Produkte verbessert werden kann. Die Empfehlung des Ausschusses unter Leitung von Gerhard Ulbrich (CDU) war einstimmig.

Auch der Rückübertragung der Aufgabe Jugendfeuerwehr Schwansen vom Amt Schlei-Ostsee auf die Trägergemeinden stimmten die Mitglieder des Ausschusses einstimmig zu. Die Aufgabe wird nun durch einen öffentlich-rechtlichen Vertrag geregelt, wonach Waabs und Winnemark neue Träger werden. Auch hier erfolgte eine einstimmige Empfehlung. Für die Jugendlichen wird sich in der Praxis nichts ändern, und auch an der Kostenaufteilung auf die Gemeinden Brodersby, Damp, Dörphof, Holzdorf, Karby und Thumby Waabs und Winnemark wird sich nichts ändern. Der Haushalt der Jugendfeuerwehren wird künftig über den Haushalt der Gemeinde Winnemark abgebildet. Geplant ist die Aufgabenübertragung zum 1. Januar 2014.

An einer Straßenausbaubeitragssatzung geht kein Weg vorbei, das geltende Recht muss angewendet werden, machte Uwe Wichert (ABD) in der Erläuterung für einen Antrag deutlich. Die ABD möchte in einem Brief an die Landesregierung aber zum Ausdruck bringen, dass die Verschärfung der Straßenausbaubeitragssatzung und der Wegfall der Wahlfreiheit, ob Anlieger an den Kosten beteiligt werden, auf Unverständnis der Gemeinde stößt. Während Jürgen Zinkmann (SPD) das Ansinnen berechtigt findet, stellte Gerd Serke (CDU) fest, dass Schleswig-Holstein bislang nur Glück hatte, dass bis 2012 die Wahlfreiheit bestand. In vielen anderen Bundesländern sei es schon lange Pflicht, Anlieger an den Kosten zu beteiligen. Ein solcher Brief mache wenig Sinn, so Serke.

In einem weiteren Antrag machte sich die ABD für eine finanzielle Förderung des Wiederaufbaus und Ausstattung eines Jugendtreffs in Kamern (Sachsen Anhalt) stark. Wichert war dort Mitte Juni mit 90 Feuerwehreinsatzkräften aus dem Kreis im Hochwassereinsatz. Im Ort Kamern war das gesamte Jugendtreffgebäude durch das Hochwasser stark beschädigt worden. Während für das Gebäude wohl schon mit Förderungen zu rechnen sei, gelte das wohl nicht für das zerstörte Inventar, so Wichert. Er brachte einen Betrag von 2000 Euro als zweckgebundene Spende Gemeinde ins Gespräch. Bedenken gegen eine Spende mit Mitteln aus der Gemeindekasse brachte Gerd Serke vor. „Wir müssen sorgsam mit dem Geld unserer Bürger umgehen“, sagte er. „Eine gute Tat kommt zurück“, stellte Zinkmann fest, der die Idee gut fand. Rechtlich sei eine zweckgebundene Spende der Gemeinde machbar, ergänzte Böttcher. Es werde ja nicht willkürlich Geld vergeben. Der Ausschuss empfahl bei fünf Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen eine Spende. Die Höhe des Betrags soll bei der Gemeinderatssitzung festgelegt werden.

Auf Handlungsbedarf machte Ulrich Wiedebusch, Leiter des örtlichen Bauhofs, die Gemeinde in der Bürgerfragezeit aufmerksam. Er berichtete von einem Hundekot-Problem an allen Damper Wanderwegen. Er forderte zu drastischen Hundesteuererhöhungen auf, auch wenn dadurch die aus seiner Sicht relativ wenigen verantwortungsbewussten Hundehalter mitbetroffen wären. Der Ausschuss nahm das Thema zur Kenntnis.

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