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Eckernförder Zeitung

17. Oktober 2017 | 23:34 Uhr

Damp startet Suche nach neuem Baugebiet

vom

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Damp | Freiflächen zum Bau von neuen Wohnungen, die gibt es in Damp im Siedlungskern Vogelsang-Grünholz kaum noch. Dies belegt die Analyse der Innenentwicklungspotenziale, die Städteplaner Frank Springer im Damper Ausschuss für Bauen und Planen am Mittwochabend vorstellte.

Lediglich sieben potenzielle Grundstücke mit 650 und mehr Quadratmetern Fläche habe die Untersuchung ergeben, so Springer. Bei diesen Flächen der Kategorie A liege Baurecht vor, es könnte sofort gebaut werden, erklärte der Planer. Eine Bebauung sei vermutlich aber nicht absehbar, die Grundstücke seien alle schon länger verkauft und ein Teil werde als Gartenflächen genutzt, hieß es. Hinzu kommt ein Bereich für zwei Grundstücke des Typs B, bei denen Baurecht bestehe, aber es Realisierungshemmnisse gibt. Der Aufwand dort zu bauen sei recht groß. Für eine Fläche als Typ C bestehe kein Baurecht. Hier hatte das Büro Springer den öffentlichen Parkplatz in Vogelsang Ecke L 26/Holzschicht ermittelt. Ob die Fläche allerdings zur Bebauung bereit stehe, sei fraglich.

Angesichts dieser Ergebnisse stellten Ausschussvorsitzender Jürgen Zinkmann (SPD) und Raidum Rodde (CDU) fest, dass Damp ein neues Baugebiet benötige. "Die Weichen sind gestellt", sagte Zinkmann. Das Nicken in den Fraktionen machte deutlich, dass man sich nun auf die Suche nach möglichen neuen Baugebieten machen will.

Die Vorlage der Innenentwicklungsanalyse war Voraussetzung, um nach neuen Baugebieten zu suchen, bestätigte Springer. Hintergrund ist die Vorgabe der Landesplanung zunächst innerörtlich zu verdichten, bevor die Außenentwicklung startet. Hinsichtlich der Zahl möglicher neuer Wohneinheiten biete sich Damp ein größere Spielraum als vielen anderen Gemeinden, so Springer. Aufgrund der ergänzenden Versorgungsfunktion von Damp sei man nicht an die üblichen zehn Prozent für neue Wohnbebauung bis 2025 gebunden. Es dürfen, wenn begründet, mehr sein, erklärte Springer. Würde man die zehn Prozent ansetzen, dann stünden Damp bei rund 1200 Wohnungen, abzüglich rund 680 Ferienwohnungen, 52 Wohnungsneubauten zu. Von 2010 bis heute wurden zehn realisiert. Würden innerörtlich Flächen bebaut, würden diese angerechnet.

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