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10 Jahre Cafeteria : Damit Schülern der Magen nicht knurrt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Cafeteria im Gymnasium Altenholz besteht seit zehn Jahren. Das Angebot wird von 85 Ehrenamtlern gestemmt.

von
erstellt am 29.Okt.2013 | 06:18 Uhr

Ein verführerischer Duft liegt wie immer in der Luft im Gang vor der Cafeteria des Gymnasiums. Und wie immer wirbeln Mütter ehrenamtlich in der Küche, um für Frühstück und Mittagessen der Schüler zu sorgen. Doch statt der üblichen vier sind es heute acht Helfer, die kochen und backen, Salat schnippeln und einen Dessert anrichten. Denn zum zehnjährigen Bestehen der Cafeteria im Gymnasium gibt es ein besonderes Menü.

Neben den üblichen belegten Brötchen, Obst, Joghurt und Müsli stehen heute Pizzabrötchen, Laugengebäck mit Käse oder Körnern und süße Jubiläumstaler am Tresen. Ganz zur Freude der Schüler, die sich damit in den ersten Pausen eindecken. Während das Angebot langsam zur Neige geht, wird das Mittagessen vorbereitet: Farfalle mit Carbonara- oder Tomatensoße. Silke Ceynowa, Susanne Knutzen, Petra Wartenberg, Corina Anders, Astrid Abelmann-Brockmann, Ingrid Meißner-Zeddel, Annika Brumme und Christine Wagener bereiten alles zu. Sie gehören zu den 85 Freiwilligen, die einmal im Monat – wer kann auch öfter – Dienst in der Cafeteria übernehmen. Gut ein Viertel der Helfer hat selbst gar keine Kinder mehr an der Schule, bringt sich aber trotzdem noch mit ein. So wie Corina Anders, die es genießt, sich mit den anderen beim Küchendienst auszutauschen und die Gruppe einfach nett findet. „Alle haben Spaß“, stellt Silke Ceynowa fest, die sich mit Corina Anders, Petra Wartenberg und Susanne Knutzen zudem um die Organisation kümmert. Dazu gehört es auch, neben dem Dienstplan den Speiseplan aufzustellen, der dann auf die Homepage der Schule gestellt wird, über die sich Schüler wie Lehrer für die Mahlzeiten anmelden. Für 2,90 Euro pro Teller gehen zwischen 30 und 80 Portionen am Tag über den Tresen. „Manche essen die ganze Woche hier, andere nur tageweise“, berichtet Susanne Knutzen. Deshalb wird auf Abwechslung ebenso viel Wert gelegt wie auf Ausgewogenheit. Allerdings werde es immer schwieriger, den Geschmack der Kinder zu treffen. Knutzen: „Früher wurde alles gegessen. Heute werden Erbsen und Wurzeln aussortiert.“ Ein Gericht, dass sie selbst sehr gern zubereitet hat, musste aus dem Angebot gestrichen werden: Gemüseecken mit Käse. Die Zutaten werden in Stift oder von Händlern in der Umgebung wie dem Hühnerhof Postkamp bezogen. Auch für Getränke ist gesorgt: Es gibt Kaffee und Tee, Milch und Kakao, Wasser, Bionade, Säfte und Apfelschorle. Und auch an Kleinigkeiten zu naschen ist gedacht.

Um das alles aufrecht zu halten, sind die 85 Helfer eine gute Größe, allerdings waren es auch schon mal um die 120. Die Eltern der neuen Sextaner freuten sich über das Angebot und nähmen es für ihre Kinder dankbar an, sagt Wartenberg. Doch hätten sich von den 106 neuen Schülern nur fünf Elternteile bereit erklärt, im Cafeteria-Team mitzuhelfen. Es wäre schön, wenn sich noch weitere fänden, sind sich Knutzen und ihre Kolleginnen einig. Eine Unterstützung sei auch in Teilzeit möglich – entweder zur Frühstückszeit ab 8 Uhr oder zum Mittagessen von 12 bis 13.30 Uhr. Als Dankeschön gönnen sich die Mitarbeiter der Cafeteria einmal im Jahr selbst ein Essen im liebevoll dekorierten Speisesaal – so wie morgen Abend.

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