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Ausbildungsmesse : Damit der Beruf am Ende passt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mehr als 30 Betriebe stellen sich am Freitag auf der Ausbildungsmesse im KuBiZ in Gettorf vor.

Wie geht es nach der Schule weiter? Eine Frage, die sich wohl jeder einmal gestellt hat und vor der Schülerinnen und Schüler in jedem Jahr erneut stehen. Um ihnen dabei eine Hilfe zur Entscheidungsfindung an die Hand zu geben, organisieren immer mehr Gemeinden, Verbände und auch Schulen Job- oder Ausbildungsmessen. So auch in Gettorf, wo am Freitag im KuBiZ die zweite Ausbildungsmesse stattfindet – auf Initiative des Schulverbands Gettorf und Umgebung, der Isarnwohld-Schule, dem Gettorfer Handels- und Gewerbeverein, der Aktiv Region Hügelland am Ostseestrand, der Gettorfer AWO sowie der Gemeinde.

Marion Burkhart, Schulleiterin der Isarnwohld-Schule, machte am Montag zusammen mit Dietrich Meyer-Jessen, Koordinator für Berufsorientierung an der Isarnwohld-Schule sowie Dr. Dieter Kuhn und Birgit von Troilo vom Regionalmanagement der Aktiv Region auf die Messe aufmerksam und stellte das Konzept vor. Den Schülern soll mit der Messe Gelegenheit gegeben werden, Betriebe, Berufe und Möglichkeiten kennenzulernen. Gut 30 Betriebe, ebenso viele wie im Vorjahr, haben sich bereits angemeldet, wie Meyer-Jessen betonte. Für einige Unternehmen, die diesmal nicht mehr dabei sind – entweder, weil sie zurzeit nicht ausbilden oder auch, weil die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen bei ihnen ohnehin groß ist – sind andere Betriebe hinzugekommen. Fahrzeugbau, Landtechnik, Bauunternehmen, Handwerksbetriebe, Versicherungen, Banken, Soziale Einrichtungen, öffentlicher Dienst oder Einzelhandel – es gibt eigentlich nichts, was auf der Messe nicht vertreten ist. „Den Betrieben ist es wichtig, den ersten Kontakt zu den Jugendlichen sowie deren Eltern zu knüpfen und dadurch auch Hemmschwellen abzubauen“, so Meyer-Jessen. Für die Schüler beginnt die Orientierung bereits vor ihrem Messerundgang: Für sie stehen vorab verschiedene Workshops zu Themen wie Bewerbungstraining, Business-Knigge, Wege nach dem Schulabschluss oder Grüne Berufe auf der Agenda. Richten tut sich die Messe in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge acht bis zehn; andere Jahrgänge können natürlich auch kommen.

Auf Initiative von Dr. Dieter Kuhn von der Aktiv Region richtet sich die Messe in diesem Jahr aber nicht nur an die Schülerinnen und Schüler – auch junge Asylbewerber sind willkommen und haben die Möglichkeit, sich zu informieren, worüber sich Christian-Albrecht Schnarke, Vorsitzender des Flüchtlingsbeirats im Dänischen Wohld, und Schinkels Bürgermeisterin, Sabine Axmann-Bruckmüller, die ebenfalls im Flüchtlingsbeirat aktiv ist, besonders freuen. Auch wenn Asylsuchende nur unter ganz bestimmten Umständen und je nach Einzelfallentscheidung der zuständigen Stellen die Gelegenheit haben, tätig zu werden, kann eine frühzeitige Information nicht schaden. Und damit sie bei der Messe nicht allein auf weiter Flur stehen, werden sie beim Messerundgang von Schülerinnen und Schülern an die Hand genommen, so sie nicht schon einen Paten haben, der sie begleitet.

Informationen, Gespräche und Kontakte sowie vielfältige Möglichkeiten sich auszuprobieren sollen mit dazu beitragen, dass möglichst allen Jugendlichen ein passgenauer Übergang ins Berufsleben gelingt. >2. Gettorfer Ausbildungsmesse: Freitag, 13. November, 15 bis 18 Uhr im KuBiZ, Süderstraße 76.
Betriebe, die teilnehmen möchten, können sich im Sekretariat der Isarnwohld-Schule melden. Tel.: 04346/ 4183-19/-20, Fax: 04346 / 4183-29

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erstellt am 11.Nov.2015 | 06:05 Uhr

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