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Handball-Landesliga : Dänischenhagen darf wieder hoffen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der MTV besiegt dank der besseren Kondition den Münsterdorfer SV mit 30:23 und gibt damit nach nur einem Spieltag die Rote Laterne wieder an den TSV Owschlag II ab, der sich im Kreisderby Fockbek/Nübbel geschlagen geben muss.

Der MTV Dänischenhagen kann in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen doch noch gewinnen. Im Kampf gegen den Abstieg setzte sich der MTV in eigener Halle gegen den ebenfalls gefährdeten Münsterdorfer SV deutlich mit 30:23 (14:12) durch und kann jetzt sogar hoffen, die Klasse aus eigener Kraft zu erhalten. Dänischenhagen rückte auf den vorletzten Platz vor, weil der TSV Owschlag II im zweiten wichtigen Spiel um den Klassenerhalt bei der HSG Fockbek/Nübbel mit 24:31 (11:16) unter die Räder kam und nun die Rote Laterne des Tabellenletzten nach nur einem Spieltag als Vorletzter wieder übernahm.

MTV Dänischenhagen – Münsterdorfer SV    30:23 (14:12)

„Es war eine überaus disziplinierte Leistung meiner Mannschaft, die sich klar an unser taktisches Konzept gehalten hat“, freut sich MTV-Trainer Thomas Waldeck, wie gut seine Mannschaft die Vorgaben umgesetzt hat. Der Dänischenhagener Coach hatte eine stabile Abwehr und gute Torwartleistung angemahnt. Beides zeigte seine Mannschaft. Vorne sollte der Ball ruhig und geduldig gespielt werden, wenn die erste und zweite Welle nicht zum Erfolg geführt hat. Auch das setzte seine Mannschaft um. Bis zur 50. Minute war die Partie ausgeglichen. Auch wenn der MTVD zwischenzeitig zur Pause mit 14:12 führte, entscheidend lösen konnte er sich bis zum 21:21 nicht. „Als dann Münsterdorf konditionell einbracht, haben wir die Führung schnell ausbauen können“, erklärt Waldeck, dass die Entscheidung zum am Ende noch deutlichen Erfolg in den letzten zehn Minuten der Partie fiel.


Tore für den MTV Dänischenhagen: Bratz (8), T. Biernacki (7), Ullrich (5), J. Biernacki (5), Otzen (4), Chr. Siemering (1).


HSG Fockbek/Nübbel – TSV Owschlag II      31:24 (16:11)

Owschlags Trainer Sönke Marxen sah die Niederlage als verdient, aber zu hoch an. „Wir haben nach zehn Minuten Fockbek ziehen lassen müssen. Nach schwachem Start in die zweite Halbzeit kamen wir beim 18:20 noch einmal heran, mussten dann aber Fockbek/Nübbel erneut die Führung überlassen“, sagt Marxen, für den die Partie spätestens beim 28:23 entschieden war. Der Gastgeber hatte deutliche Vorteile in der Abwehr. Sie war beweglicher und hatte den starken Owschlager Rückraum, der durch Franziska Peters und Lea Clausen verstärkt wurde, gut im Griff.


Tore für den TSV Owschlag II: Peters (7), Stachowski (3), Zelle (3), Clausen (2), Delfs (2), Glaser (2), Willner (2), Schäfer, Kubat, Greinke (je 1).


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erstellt am 28.Jan.2014 | 05:00 Uhr

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