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FUSSBALL-VERBANDSLIGA : Dämliche 1:2-Pleite stoppt ESV-Aufholjagd

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost hat der Eckernförder SV eine gute Leistung gegen Inter Türkspor Kiel gezeigt, hat dabei aber eine Vielzahl an glasklaren Möglichkeiten ungenutzt gelassen.

Die Mannschaft des Eckernförder SV war zuletzt auf einem gutem Weg. Zwei Siege in Folge, dazu auch wieder kleine aber kontinuierliche Fortschritte im Spielaufbau und in der Chancenverwertung. Gegen Inter Türkspor Kiel gab es am Sonnabend den Rückschlag. Mit 1:2 verlor der ESV, spielte zwar teilweise sehr ansehnlich, doch diesmal scheiterte die Mackeprang-Elf wieder an einer katastrophalen Chancenverwertung. Der Angriff auf die Spitzengruppe der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost fand vorerst ein Ende. Mackeprang bedient: „Türkspor steht in der Tabelle jetzt dort, wo wir eigentlich hinwollten.“

Die Gäste, vor denen der ESV-Coach viel Respekt bereits im Vorwege hatte, begannen gut, doch der ESV schlug eiskalt nach einem Standard zu. Ecke Marc Medler, Kopfball Henning Ströh – und schon war sie da, die wichtige frühe Führung. Tim Schikorr hätte nach einer Ewert-Flanke fast das 2:0 erzielt, doch er verpasste das Tor knapp. Dann wurde es richtig ärgerlich aus Sicht der Hausherren. Bei einem Freistoß aus 20 Metern stand weder die ESV-Mauer besonders gut, noch zeigte Tim Steingräber ein gute Parade, mit der er den nicht sehr harten, aber platzierten Schlenzer von Kiels Stürmer Rockefeller Konneh-Tandoh wohl bekommen hätte. „Das war echt ein Witztor“, ärgert sich auch ESV-Trainer Mackeprang. Jetzt waren die Gäste wieder im Spiel, und Steingräber musste nach einem heilosen Durcheinander in seinem Strafraum in höchster Not einen Schuss aus kurzer Distanz zur Ecke klären (32.). Dennoch blieb der ESV die dominantere Mannschaft, kam auch durch zwei gute Distanzschüsse von Schikorr (38.) und Torben Hindersmann (41.) noch zu Möglichkeiten, um wieder in Führung zu gehen, doch Inter-Torwart Aytac Incar erwischte einen guten Tag. Kurz vor der Pause hatte der ESV nochmal Glück, als ein Ball kurz vor der Linie noch zur Ecke geklärt wurde (44.). Die darauf folgende Ecke von Samed Erol zirkelte dieser direkt aufs Tor und auf die Latte – durchpusten im ESV-Lager.

Nach dem Wechsel gingen die Gäste mit 2:1 in Führung (57.), wobei der ESV mehrfach die Möglichkeit verpasste, die Aktion zu klären. Was nun folgte war ein wahrer Sturmlauf der Eckernförder. Unglaubliche Möglichkeiten wurden ausgelassen – wobei die Doppelchance von Hindersmann und Fynn Gerlach (84.) alles übertraf, als sie innerhalb von fünf Sekunden zweimal an Incar scheiterten. Auch ein Alu-Treffer von Ströh passte ins Bild. Der ESV hatte vor dem Tor kein Fortune und traf einmal mehr immer die falsche Entscheidung. „Fußball ist einfach: Wenn man die Tore nicht macht, verliert man so ein Spiel. Bessere Chancen kann man nicht bekommen“, ärgert sich Mackeprang, während die Türkspor-Spieler jubelten. Liga-Obmann Sascha Hoppe sagt: „Wir hatten zum Schluss etwas Glück. Da hätte der ESV den Ausgleich erzielen müssen.“

ESV: Steingräber – Ewert, Ströh, Gerlach, Lietz – Matthiesen – Hindersmann, Medler (27. Smit) – Meggers – Buchholz (65. Temirgan), Schikorr (65. Kranz).

Inter Türkspor Kiel:Incar – Yarisli, Rodrigues, Akbaba, Ergen– Cumur, Dönmez (74. Yamak) – Erol, Yilmaz (83. Korkmaz) – Konneh-Tandoh (89. Genc), Santos.

SR: Gastrock (GH Neumünster)

Zuschauer: 120

Tore: 1:0 Ströh (14.), 1:1 Konneh-Tandoh (26.), 1:2 Cumur (57.).

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erstellt am 21.Okt.2013 | 10:44 Uhr

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