City unter Druck

Parkraum wird immer knapper

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16. Januar 2018, 06:17 Uhr

 Es ist unbestritten, dass günstiger Wohnraum fehlt. Und es sollen keine „Trabantensiedlungen“ am Stadtrand sein, sondern möglichst sozial geförderter Wohnraum mitten in der Stadt, wie an der Nooröffnung. Schön, wenn sich so etwas realisieren lässt. Noch dazu in schöner Optik, die für diese exponierte Lage alternativlos ist. Denn gesichtslose Wohnkästen im Stadtzentrum sind städtebaulich ein „no go“. Eine Herausforderung für das Unternehmen, das den Zuschlag für die Bebauung erhält, sozial liefern und neben der Funktion auch auf die Gestaltung achten muss.

Ebenso unbestritten wie der Wohnungsbau ist auch der Bau ausreichend vieler kostenfreier oder -günstiger Parkplätze in der Innenstadt. Am Schulweg gibt es davon noch bis auf Weiteres 300, an der Reeperbahn sind gut 300 – Parkdeck und rund um den Aldi-Markt – in Kürze komplett verschwunden. Die 177 kostenpflichtigen Stellflächen im Stadtwerke-Parkhaus sind dafür kein ebenbürtiger Ersatz. Was der Innenstadt dringend fehlt, sind zusätzliche Parkmöglichkeiten und Frequenzbringer. Die alarmierenden Wortmeldungen aus dem Einzelhandel und seitens der Ärzte signalisieren Handlungsbedarf.

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