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Eckernförder Zeitung

18. Oktober 2017 | 07:40 Uhr

CDU sucht im Kreistag Verbündete

vom

Kreisverbandsausschuss: CDU Rendsburg-Eckernförde zieht positive Bilanz der Kommunalwahl

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Rendsburg- Eckernförde | "Wir spielen in einer anderen Liga als die SPD" - der Kreisvorsitzende der CDU Rendsburg-Eckernförde, Dr. Johann Wadephul, war mehr als zufrieden mit den Ergebnissen der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein. Er zeigte sich selbstbewusst und dankte am Montagabend beim Kreisverbandsausschuss in der Eckernförder Stadthalle den etwa 80 Unionspolitikern auf Kommunal und Kreisebene für den zurückliegenden Wahlkampf. Sein Dank galt auch dem neuen CDU-Landeschef Reimer Böge, der Ruhe und Linie in die Partei gebracht habe.

Die Sitzverteilung im Kreistag mache es erforderlich nach Partnern zu suchen, um Mehrheiten zu bekommen. "Die Freien Demokraten sind dabei unser erster Ansprechpartner", betont der Kreisvorsitzende. Aber man brauche weitere Unterstützung. "Wir werden den Grünen und auch dem SSW die Hand reichen", kündigte Wadephul an. Auch der Fraktionsvorsitzende der CDU, Manfred Christiansen, sieht in den Grünen und dem SSW potentielle Verbündete. Er könne sich eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem SSW vorstellen. "Wir haben auch eine Schnittmenge mit den Grünen", sagte Christiansen. Diese sei sogar oftmals größer als zwischen der SDP und den Grünen. "Wir haben im Kreistag noch keine Abstimmung verloren, das soll auch so bleiben", sagte Christiansen. Das gute Wahlergebnis im Land sei auch auf den Rückenwind aus Berlin zurückzuführen, war sich Christiansen sicher.

Unterstützung solle weiterhin der ländliche Raum erfahren, da waren sich alle Unionspolitiker einig. "Das ist unser Schwerpunkt", sagte Kreispräsident Lutz Clefsen. Wadephul mahnte noch die SPD, sollte diese den Kommunen ans Geld wollen, müsse die mit massivem Widerstand der CDU rechnen.

Daniel Günther, Ortsvorsitzender der CDU in Eckernförde, bedauerte den Verlust von sechs Sitzen in der Ratsversammlung. Für die nunmehr acht Abgeordneten würden es sicherlich schwieriger werden, die Arbeit zu leisten. Beachtlich fand Günther das Abschneiden der CDU im Ortsteil Borby. Dem Bürger-Forum, ist es im Ostseebad gelungen, aus dem Stand fünf Sitze zu holen. "Themen haben die nicht besetzt", kritisierte Günther. "Alte Herren, die ihre Schäfchen im Trockenen haben und die Entwicklung Eckernfördes anprangern". Eine Entwicklung und Dynamik, für die die Stadt von vielen beneidet werde. "Die CDU habe es aber auch versäumt, sich mit den Positionen und Personen des Bürger-Forum kritisch auseinanderzusetzen, da sei die Union zu brav gewesen.

Von einem ernüchternden, aber nicht schlechten Ergebnis, sprach Meike Wilken aus Büdelsdorf, wo die CDU auf sieben und die SPD auf zehn Sitze kam. "Wir haben als CDU auf das Team gesetzt", sagte sie. Trotz städtischer Struktur Büdelsdorfs, sei es doch gelungen, noch einen persönlichen Kontakt während des Wahlkampfes zu den Bürgern aufzubauen.

Wie mans richtig macht und wie eine CDU-Fraktion sich von zwei auf sieben Sitze verbessert, konnte Bastian Hansen erläutern. Hansen ist Vorsitzender der CDU in Neudorf-Bornstein und seit der Wahl einer von sieben CDU-Gemeindevertretern, die damit die Mehrheit und Anspruch auf das Bürgermeisteramt stellen werden. "Wir haben seit Herbst, die Bürger direkt angesprochen", berichtete Hansen vom Wahlkampf der Orts-Union. Der CDU ging es darum, die beiden Ortsteile miteinander zu verbinden. "Das Aufstellen eines gemeinsamen Maibaumes sollte ein Fest für das ganze Dorf sein, nicht nur für Neudorf oder Bornstein", sagte er.

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